Kategorie Informationen & Tipps - 27. Januar 2020

Coronavirus: Maßnahmen, aktuelle Informationen & Reisehinweise

 


Update: 24.07.2020

Auf Grund der tendenziell steigenden Coronafälle in Österreich haben sich einige wichtige Aspekte (wie z.B. erweiterte Maskenpflicht) verändert.

Updates hierzu sind auf der Website des Sozialministerium zu finden.

Die Einreisebestimmungen für EU-Bürger*innen, so wie Drittstaatsangehörige sind ebenfalls unter folgendem Weblink (Deutsch und Englisch) erhältlich.


Temporäre Einreisebestimmungen nach dem Lockdown für Angehörige unterschiedlicher Staaten. Laufend aktualisierte Informationen auf Deutsch & Up-to-Date Information regarding Entry Requirements in English.

 


 

Update 06. AUGUST 2020

 


 

Update 08. JULI 2020

 


Update 01. JULI 2020

Zudem dürfen Flugzeuge aus acht Staaten sowie einer italienischen Region vorerst bis zum 15. Juli nicht in Österreich landen.

Betroffen vom österreichischen Landeverbot sind somit weiterhin Flüge aus Belarus, China, Großbritannien, dem Iran, Portugal, Russland, Schweden, der Ukraine sowie der italienischen Region Lombardei.

Antworten des Außenministeriums auf häufig gestellte Fragen (FAQs) zu Auslandsreisen sowie zur Einreise nach Österreich:

Hier finden Sie häufig gestellte Fragen und Antworten zu unterschiedlichen Themen rund um das Coronavirus und den schrittweisen Lockerungsmaßnahmen:

Nachstehend finden Sie eine Sammlung aller Informationen zum Coronavirus:

 

Auch wenn die Zahl der neu mit dem Coronavirus infizierten Personen in den vergangenen Tagen wieder gestiegen ist, wurden mit 1. Juli die Sicherheitsmaßnahmen in Österreich weiter gelockert. So ist etwa wieder jeder Sport erlaubt. Die Mindestabstandsregeln gelten bei der Sportausübung sowohl drinnen als auch draußen nicht mehr. Voraussetzung ist aber, dass Hygieneregeln beachtet werden, außerdem müssen Anwesenheitslisten geführt werden. Die Maskenpflicht für Kellner fällt ebenso wie die Sperrstunde für Veranstaltungen bis 100 Personen.

Lockerungen gibt es ebenfalls für Zuschauer von Sportevents und Kulturveranstaltungen. Bei Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen sind in geschlossenen Räumen bis zu 250 Personen und im Freiluftbereich bis zu 500 Personen erlaubt.

Die Maskenpflicht gilt jedoch weiterhin in den Öffis, im Gesundheitsbereich oder bei Dienstleistungen, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Auch bei Demonstrationen muss der Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Das Gesundheitsministerum appellierte an die Bevölkerung, alle Vorsichtsmaßnahmen weiter einzuhalten und auf Basis der Erfahrungen der vergangenen Tage und mit Blick auf die internationale Situation gemeinsam Verantwortung zu übernehmen. Das umfasse die grundlegenden Hygienemaßnahmen vom Händewaschen bis zum Nicht-die-Hand-Geben, den Mindestabstand und das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes. Trotz der Lockerungen sollten Masken grundsätzlich überall dort getragen werden, wo es zu Menschenmengen und dichterem Aufeinandertreffen von Personen im öffentlichen Raum und in Geschäftsbereichen kommt.

 


 

Update 15. JUNI 2020

Nächster Öffnungsschritt

Wie angekündigt wird aufgrund der guten epidemiologischen Entwicklung der nächste Öffnungsschritt möglich und somit ab heute, Montag 15. Juni, die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS) in vielen Bereichen gelockert. In der am Wochenende vom Gesundheitsministerium veröffentlichten Novelle der „Lockerungsverordnung“ ist geregelt, dass die sogenannte Maskenpflicht nur noch in öffentlichen Verkehrsmitteln, im Gesundheitsbereich inklusive Apotheken sowie bei Dienstleistern, bei denen der Ein-Meter-Abstand unterschritten wird, gilt.

Weiterhin gelten jedoch als generelle Regelung die Einhaltung der Hygienemaßnahmen und bis auf wenige Ausnahmen die 1-Meter-Mindestabstandsregel, beide haben eine entscheidende Rolle bei der Bekämpfung der COVID-19-Ausbreitung.

Auch in anderen Bereichen ist – wie angekündigt – der Mund-Nasen-Schutz nun nicht mehr verpflichtend vorgeschrieben. Stattdessen setzt die Bundesregierung verstärkt auf Eigenverantwortung. Die MNS-Pflicht entfällt unter anderem im Einzelhandel, in Beherbergungsbetrieben, für KundInnen in der Gastronomie, für BesucherInnen von Museen, Ausstellungen, Bibliotheken, Archiven, bei der Religionsausübung sowie bei Dienstleistungen, wenn 1-Meter-Abstand eingehalten wird

Mit den Neuregelungen fällt die Maskenpflicht für Menschen, die nicht in einem gemeinsamen Haushalt leben, auch bei gemeinsamen Fahrten mit Pkw. Es dürfen aber in jeder Sitzreihe einschließlich dem Lenker nur zwei Personen befördert werden. Weiter eine Maske braucht man jedoch für Taxis, taxiähnliche Betriebe sowie für Schüler- und Kindergartenkinder-Transporte.

Auch im Handel wird das verpflichtende Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes aufgehoben. Weiter einzuhalten ist aber ein Abstand von mindestens einem Meter für Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben. Und auch im Gastronomiebereich können Lokale ab morgen ohne Maske betreten werden. Zudem fällt die Beschränkung auf vier Erwachsene inklusive ihrer minderjährigen Kinder pro Tisch. Die Sperrstunde wird von 23 Uhr auf 1 Uhr verlängert. Das Personal muss jedoch weiterhin Mund-Nasen-Schutz tragen.

Auch die Hotellerie darf sich über den Fall der MNS-Pflicht freuen. Bisher mussten Personal und Gäste in Eingangs- und Rezeptionsbereichen einen Schutz tragen. In Hotelrestaurants gelten dieselben Regeln wie in der Gastronomie, auch die Einschränkungen für Wellness- und Fitnessbereiche (Abstand und entsprechende Zutrittsbeschränkungen) bleiben aufrecht.

Mund-Nasen-Schutz bleibt verpflichtend:

  • In öffentlichen Verkehrsmitteln und Taxis
  • Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen (ausgenommen am zugewiesenen Sitzplatz)
  • In Seil- und Zahnradbahnen, Reisebussen und im Innenbereich von Ausflugsschiffen
  • In Apotheken
  • In der Gastronomie für MitarbeiterInnen bei Kundenkontakt
  • Bei Dienstleistungen, wenn der 1-Meter-Abstand nicht eingehalten werden kann oder keine anderen Schutzmaßnahmen (z.B. Plexiglasscheibe) vorhanden sind.

Der Entfall der Verpflichtung eröffnet mehr Möglichkeit für Eigenverantwortung – natürlich kann der MNS weiterverwendet werden und ist unter anderem in Situationen mit punktuell dichten Menschenansammlungen absolut empfehlenswert.

 


 

Update 10. JUNI 2020

Die Bundesregierung hat weitere Lockerungen für Auslandsreisen beschlossen und setzt so einen weiteren großen Schritt in Richtung Wiederherstellung der Reisefreiheit in Europa: Ab 16. Juni entfallen Covid19-Maßnahmen bei der Einreise nach Österreich für 31 Länder in Europa.

 


 

Update 09. JUNI 2020

Zug statt Flug

Rettungspaket für die im Zuge der Coronakrise schwer getroffene AUA fixiert: Die Fluglinie bekommt demnach 150 Millionen Euro Zuschuss von der Republik Österreich sowie 300 Millionen Euro als Kredit, der zu 90 Prozent vom Staat besichert ist. Die AUA-Mutter Lufthansa investiert ihrerseits weitere 150 Millionen Euro. Eine drohende Insolvenz ist damit vorerst abgewendet. Sollte die AUA den Kredit nicht zurückzahlen können, gehen die – dann zahlungsunfähige – AUA und deren nicht geleaste Flugzeuge in das Eigentum des Staates über. Auch darf die Politik künftig drei Positionen bei der AUA besetzen, darunter ein Mitglied im Aufsichtsrat.

Die Lufthansa verpflichtet sich in einem Standortvertrag das Drehkreuz in Wien zu erhalten und gleich schnell auszubauen wie die Drehkreuze in Frankfurt, München und Zürich. Wird der Vertrag nicht eingehalten, werden bis zu 150 Millionen Euro Strafe fällig. Außerdem verpflichtet sich die Lufthansa, 150 Millionen Euro in klimaeffiziente Technologien zu investieren.

Die AUA sagte der Regierung zu, künftig keine Strecken zu fliegen, die von der Bahn in deutlich weniger als drei Stunden abgedeckt werden können. Dies trifft beispielsweise die Verbindung Salzburg-Wien, welche von der AUA auch weiterhin nicht mehr geflogen wird. Außerdem wird für alle Flüge unter 350 Kilometern die für 2021 geplante Flugticketsteuer von 12 Euro vorgezogen, bei Flügen unter 350 Kilometer-Strecke wird eine Abgabe von 30 Euro fällig. Um Lockpreise mit Billigsttickets zu verhindern, wird das Anti-Dumping-Gesetz geändert. Flugtickets müssen mindestens so viel kosten wie die Steuern und Abgaben für den Flug, das sind im Schnitt 40 Euro.

Im Rahmen der AUA-Rettung kündigte Klimaschutz- und Mobilitätsministerin Leonore Gewessler auch an, dass nun 240 Millionen Euro für die Finanzierung eines österreichweiten Tickets für alle öffentlichen Verkehrsmittel um drei Euro pro Tag gesichert seien. Die anderen Elemente des 1-2-3-Tickets, bundeslandweite Öffis um einen Euro pro Tag und länderübergreifende Tickets um zwei Euro, müssen noch ausverhandelt werden. Auch werden Nachtzüge ab 2024 jährlich mit 10 Millionen Euro subventioniert, die ÖBB werden Nachtzüge um 500 Millionen Euro bestellen.

Reisehinweise

Nach wie vor rät das Außenministerium dringend von allen nicht notwendigen Reisen, insbesondere von allen Urlaubsreisen, ab. Mit anhaltenden Einschränkungen im Flug- und Reiseverkehr, Quarantänemaßnahmen und weitgehenden Einschränkungen im öffentlichen Leben zahlreicher Länder ist bis auf weiteres zu rechnen. Zudem kann auch die Sicherheit der Gesundheitsversorgung in zahlreichen Ländern nicht gänzlich gewährleistet werden.

In diesem Zusammenhang gelten weiterhin (partielle) Reisewarnungen.

Gegenwärtig gibt es auf Grund der Corona-Krise Einreisebeschränkungen. Diese sind für Einreise am Luft- und am Landweg teilweise unterschiedlich. Ein COVID-Gesundheitszeugnis ist grundsätzlich erforderlich. Alternativ besteht für einige Personengruppen die Möglichkeit, unmittelbar nach Einreise eine 14-tägige Quarantäne anzutreten. Weitreichende Ausnahmen bestehen für Einreisen aus der Schweiz, Liechtenstein, Deutschland, Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Slowenien. Die Verordnungen über die vorübergehenden Grenzkontrollen zu Deutschland, Tschechien, zur Slowakei, Schweiz und Liechtenstein wurden aufgehoben. Für Drittstaatsangehörige bleiben die Einreisemöglichkeiten weiterhin stark eingeschränkt. Details finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.

Bei Fragen zu den Grenzkontrollmaßnahmen an Österreichs Grenzen hat das Bundesministerium für Inneres Informationen und Dokumente auf seiner Homepage bereitgestellt. 

Details zu COVID-19 finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz sowie der Weltgesundheitsorganisation (WHO-Karte zur Ausbreitung des Coronavirus).

Verordnung über Maßnahmen bei der Einreise aus Nachbarstaaten (Einreise auf dem Landweg)

Verordnung über die Einreise auf dem Luftweg nach Österreich.

 


 

Update 03. JUNI 2020

Lockerungsmaßnahmen zur schrittweisen Wiederherstellung der Reisefreiheit

Die Bundesregierung hat am Mittwoch verkündet, dass alle Reisebeschränkungen mit Deutschland, Liechtenstein, der Schweiz, Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Slowenien ab Donnerstag, 4. Juni 2020, von österreichischer Seite aufgehoben werden. Es könne sein, dass die Kontrollen faktisch erst mit Freitag fallen, so Außenminister Alexander Schallenberg.

Konkret sieht die Lockerung bei der Einreise aus diesen Nachbarstaaten sowie bei der Einreise auf dem Luftweg aus ebenjenen Staaten Ausnahmen für österreichische StaatsbügerInnen die sich in den letzten 14 Tagen in einem dieser Staaten aufgehalten haben und aus diesem einreisen sowie für Personen, deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt in diesen liegt, eine Befreiung von der Notwendigkeit der Vorlage eines negativen molekularbiologischen Gesundheitszeugnis auf SARS-CoV-2 bzw. von einer allfälligen Heimquarantäne vor.

Die Einreisebestimmungen der jeweiligen Nachbarländer gelten naturgemäß noch, auch wird noch an einer Lösung zur Grenzöffnung zu Italien gearbeitet. Diese könne erfolgen, sobald die Zahlen es zulassen und auch weitere Öffnungen könnten bereits in den kommenden Wochen folgen, auch eine regional beschränkte Reisefreiheit mit Italien steht weiterhin zur Diskussion.

Die globalen Reisehinweise wegen des hohen Sicherheitsrisikos bleiben laut Außenministerium bestehen. Bei Reisen gelte die Eigenverantwortung. Diese liege bei jedem Einzelnen und beinhalte, sich vorab zu informieren und entsprechende Hygienemaßnahmen zu ergreifen. Die Empfehlung des Außenministeriums, auf nicht notwendige Auslandsreisen zu verzichten sei zudem weiterhin aufrecht.

Verordnung über Maßnahmen bei der Einreise aus Nachbarstaaten (Einreise auf dem Landweg)

Verordnung über die Einreise auf dem Luftweg nach Österreich.

Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie häufig gestellte Fragen und Antworten zu unterschiedlichen Themen rund um das Coronavirus und den schrittweisen Lockerungsmaßnahmen:

 


 

Update 25. MAI 2020

Gemeindepaket für Klimaschutzprojekte

Im Zuge der Coronahilfen der Bundesregierung werden nun auch Städte und Gemeinden mit finanzieller Hilfe in der Coronakrise unterstützt. Der Bund stellt eine Milliarde Euro an Investitionszuschüssen zur Verfügung. Das ausgehandelte Paket sieht vor, dass der Bund 50 Prozent von Investitionsprokjekten übernimmt, die entweder von 1. Juni 2020 bis 31. Dezember 2021 begonnen werden oder bereits ab 1. Juni 2019 begonnen wurden, wenn die Finanzierung aufgrund der Corona-bedingten Mindereinnahmen nicht mehr möglich ist. Mindestens 20 Prozent der Mittel sollen für ökologische Maßnahmen verwendet werden, wodurch mit diesem Gemeindepaket der Bundesregierung auch weitere 200 Millionen Euro für Klimaschutzprojekte in Städten und Gemeinden zur Verfügung stehen.

„Mit einer Milliarde Euro werden wir Österreichs Gemeinden unterstützen, die Folgen von Corona abzufangen. Dieses Paket unterstützt nicht nur die Regionen Österreichs, es ist vor allem eine Investition in den Klimaschutz in unsere Gemeinden. Damit schaffen wir Arbeitsplätze, Lebensqualität und Wertschöpfung in den Regionen in Österreich“, so Klimaschutzministerin Leonore Gewessler. Gerade jetzt sei es wichtig mit Investitionen in den Klimaschutz die Konjunktur zu beleben.

Das Geld fließe so nicht nur in Modernisierungsmaßnahmen, es werde auch direkt die regionale Wirtschaft gefördert. Das Gemeindepaket setzt in dieser Hinsicht auf die vielfältigen Klimaschutzprojekte in den österreichischen Gemeinden. Dabei wird die thermische Sanierung und Errichtung von Gebäuden, die Schaffung von öffentlichen Wohnräumen, die Errichtung von Photovoltaikanlagen und die Ladeinfrastruktur für E-Mobilität gefördert. Auch Investitionen in Schulen, Kindergärten oder Seniorenheime und Behinderten-Einrichtungen sind Teil des Pakets.

„Ein Projekt, das mich besonders freut, sind Gemeinschaftsbüros oder Coworkingspaces direkt im Ort. Damit die Menschen in Zukunft leichter und besser aus dem Home-Office im Ort arbeiten können. Und sich so an manchen Tagen das Pendeln in die Arbeit ersparen“, so Klimaschutzministerin Gewessler.

Weitere Öffnungsschritte ab Freitag

Das Gesundheitsministerium hat zudem am Montag eine Novelle der sogenannten Lockerungsverordnung angekündigt. Diese soll bereits mit 29. Mai in Kraft treten. Vorgesehen ist unter anderem, dass Outdoor-Veranstaltungen ab 1. Juli mit bis zu 500 Personen erlaubt werden. Im Zentrum dessen steht auch die Kulturbranche. Für andere Bereiche – etwa größere Geburtstagsfeiern, Hochzeiten, Begräbnisse oder Sportveranstaltungen – sei man derzeit damit beschäftigt, „praktikable Regelungen zu finden“. Die Novelle der am 30. April erlassenen „COVID-19-Lockerungsverordnung“ soll bereits am Freitag in Kraft treten.

Demnach sollen im Freien ab 1. Juli Veranstaltungen bis zu 500 Personen erlaubt sein, ab 1. August sogar 750 respektive 1.250, wenn ein Sicherheitskonzept erstellt werde – was auch für andere Veranstaltungen wie Schulungen im Freien und dergleichen gelte.

Einmal mehr verwies das Gesundheitsministerium darauf, dass bis Mitte Juni eine „sehr umfassende Evaluierung“ der virologischen Situation geplant ist, um weitere Abschätzungen und damit Planungssicherheit, was auch weitere Öffnungen betreffe, zu erhalten.

Neben der Wiederöffnung der Beherbergungsbetriebe ab Freitag, wird die Novelle auch den Bereich Freizeiteinrichtungen und den Bereich der Bäder betreffen. Hier soll es „sehr klare Empfehlungen“ geben, wie Vorsorge für die weitere Eindämmung der Pandemie getroffen werden. Aufsperren dürfen ab Freitag etwa auch wieder Fitnesscenter, sofern indoor der Abstand von zwei Metern eingehalten wird.

Nachstehend finden Sie eine Sammlung aller Informationen zum Coronavirus:

Service: https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus.html


 

Update 18. MAI 2020

Ab 18.05. wieder Normalität bei Wochenendfahrverboten für Lkw

Ab heute, 18.05.2020, gilt wieder das gesetzliche Wochenendfahrverbot für Lastkraftwagen über 7,5 Tonnen und LKW mit Anhänger.

Das Wochenend- und Feiertagsfahrverbot für Lastkraftwagen war seit März ausgesetzt, um die Versorgungssicherheit in Österreich zu garantieren. Gemäß Straßenverkehrsordnung sind auch weiterhin an Wochenenden und Feiertagen LKW-Transporte von bestimmten frischen Lebensmitteln oder zu anderen festgelegten Versorgungszwecken erlaubt.

Bei den Lenk- und Ruhezeitbestimmungen bieten die von der EU bis 31.5. genehmigten Ausnahmen mehr Flexibilität, damit wichtige Transporte oder etwa die Heimfahrt nach Verzögerungen im Ausland sichergestellt werden können. „In Zukunft sollen alle vor der Krise bestehenden Regelungen wieder vollständig gelten. Es darf hier nicht zu einem dauerhaften Aufweichen kommen, das ist auch im Sinne des Schutzes der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer“, so Mobilitätsministerin Leonore Gewessler.

Lockerungen im Grenzverkehr zwischen Österreich, Deutschland und der Schweiz

Die Landesgrenzen zwischen der Schweiz, Deutschland und Österreich werden für Personen wieder geöffnet, die ihre Lebenspartnerinnen und Lebenspartner, ihre Verwandten besuchen oder an wichtigen Familienanlässen teilnehmen wollen. Das Gleiche gilt für Besitzer von Landwirtschafts-, Jagd- oder Forstflächen. Ebenso dürfen Personen einreisen, die Tiere versorgen müssen.

Ebenfalls aufgehoben werden die Einschränkungen für Personen, die Tiere versorgen müssen. Darüber hinaus gibt es grundsätzlich auch Erleichterungen, wenn eine Liegenschaft oder ein Schrebergarten unterhalten oder genutzt werden soll, wobei für die Einreise nach Österreich Liegenschaftsbesitzer und –besitzerinnen nach wie vor ein ärztliches Zeugnis (negativer SARS-CoV-2 Test, nicht älter als vier Tage) mitzuführen haben.

Neue Regelungen für die Schifffahrt

Im Zuge der Lockerung der Corona-Beschränkungen durch die Bundesregierung ist nun auch die Linienschifffahrt wieder im normalen Betrieb unterwegs. Auch hier gilt: In Massenbeförderungsmitteln ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten und eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen. Ist auf Grund der Anzahl der Fahrgäste sowie beim Ein- und Aussteigen die Einhaltung des Abstands von mindestens einem Meter nicht möglich, kann davon ausnahmsweise abgewichen werden.

Bootstaxis zählen dabei als „Taxis und taxiähnliche Betriebe“ wobei hier die gemeinsame Benützung von Kraftfahrzeugen durch Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, im Wege von Fahrgemeinschaften sowie bei Taxifahrten und Fahrten taxiähnlicher Betriebe nur zulässig ist, wenn dabei eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung getragen wird und in jeder Sitzreihe einschließlich dem Lenker nur zwei Personen befördert werden.

Kabinenschiffe werden jedoch als Beherbergungsbetriebe gesehen und dürfen somit gemäßt Verordnung des Gesundheitsministeriums bis voraussichtlich 28. Mai nicht öffnen. Auch der Betrieb von Ausflugsschiffen im Gelegenheitsverkehr ist bis dahin untersagt.

 


 

Update 15. MAI 2020

Ab Montag auch Fernverkehr innerhalb Österreichs wieder im Regelfahrplan

Ab Montag, 18. Mai 2020, ist der Fernverkehr innerhalb Österreichs wieder im Regelfahrplan unterwegs. Das gaben Klimaschutzministerin Leonore Gewessler und ÖBB-Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä am heutigen Freitag bekannt.

Das bedeutet: Die Railjets zwischen Wien und Westösterreich sind wieder im Stundentakt unterwegs. Auch auf der ÖBB-Strecke Wien – Graz gilt ab Montag wieder der gewohnte Stundentakt. Besonders für die Menschen in Vorarlberg, Tirol sowie in der Steiermark ergibt sich dadurch auch eine deutliche Verbesserung im Nahverkehr, der hier besonders eng mit dem Fernverkehr verzahnt ist.

Klimaschutzministerin Leonore Gewessler: „Das Wiederhochfahren des innerösterreichischen Fernverkehrs ist ein wichtiger zweiter Schritt nach dem Hochfahren des Nah- und Regionalverkehrs. Wir begleiten damit vorausschauend das Wiederhochfahren der Wirtschaft und der Schulen und bieten allen Menschen, die wieder häufiger unterwegs sind, eine sichere, klimafreundliche und leistbare Verkehrsalternative.“

ÖBB CEO Andreas Matthä: „Durch die Rückkehr zum Regelbetrieb im nationalen Fernverkehr können wir unseren Fahrgästen die gewohnte Mobilität im ganzen Land wieder im vollen Umfang anbieten.“

Internationale Nachtzugverbindungen und Fernverkehre ins Ausland werden abhängig von den Grenzöffnungen im Laufe der nächsten Wochen wieder aufgenommen.

Auf der Weststrecke zwischen Wien und Salzburg bleibt es vorerst beim Covid-angepassten Fahrplan, der einen stündlich abwechselnden Takt von ÖBB und WESTbahn vorsieht (Railjet xpress stündlich, Railjet und WESTbahn abwechselnd stündlich). Die ÖBB-Personenverkehr AG und WESTbahn behalten daher auch noch die gegenseitige Ticketanerkennung.

Aktuelle Infos im Bahnverkehr, insbesondere zu den Nachbarländern:

 


 

Update 13. MAI 2020

Neun Wochen nach Schließung der Schulen aufgrund der Corona-Pandemie beginnt mit 18. Mai die 2. Etappe der Schulöffnungen. Der Fokus der Etappe 2 liegt auf der Rückkehr schulpflichtiger Schülerinnen und Schüler und umfasst rund 700.000 Schüler an Volksschulen, AHS-Unterstufen, Neuen Mittelschulen (NMS) und Sonderschulen sowie alle Deutschförderklassen. Dadurch soll auch eine Entlastung der Erziehungsberechtigten erreicht werden. Der 15. Mai gilt für die Lehrerinnen und Lehrer als Vorbereitungstag in den Schulen. Es werden alle Vorkehrungen für die Aufnahme des Schulbetriebs getroffen.

Der Schulbetrieb wird aufgrund der Vorgaben des Bildungsministeriums zu Hygiene und einer Verdünnung der Schülerzahl  im Schichtbetrieb anlaufen, damit das Einhalten der Abstands- und Hygieneregeln zu gewährleisten ist.

Außerdem steht auch Öffnung der Gastrobetriebe am kommenden Freitag, 15. Mai, bevor. Die Verordnung zur Öffnung ist nunmehr rechtsgültig veröffentlicht worden. Es darf wieder von 6.00 bis 23.00 aufgesperrt werden. An einem Tisch dürfen Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben, oder maximal vier Erwachsene plus ihre minderjährigen Kinder sitzen. Zu anderen Besuchergruppen muss ein Abstand von 1 Meter eingehalten werden. Alternativ zur 1 Meter Abstandsregel sind auch geeignete Schutzmaßnahmen zur räumlichen Trennung erlaubt. Die Gäste werden vom Personal zum Tisch geführt. Das Servierpersonal muss eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung tragen. Speisen und Getränke werden am Buffet von einem Mitarbeiter ausgegeben oder sind zur Entnahme vorportioniert.

Auch Museen dürfen ab Freitag unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln wieder öffnen, Ausstellungen, Bibliotheken, Büchereien und Archive besucht werden. Auch das Tanzbein darf wieder in Tanzschulen geschwungen werden – mit einer Person, die im gemeinsamen Haushalt lebt, der Partnerin/dem Partner oder im Einzelunterricht.

Im Sportbereich wird das Betreten von Sportstätten zur Sportausübung im Freiluftbereich wieder erlaubt. Bei der Sportausübung ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens 2 Metern einzuhalten. Im Profibereich kann dieser 2 Meter Abstand jedoch unterschritten werden, wenn mit einem COVID-19-Präventionskonzept das Infektionsrisiko minimiert und laufend kontrolliert wird. Spitzensportlern ist es zudem erlaubt, Indoor zu trainieren. Bei der Sportausübung hat pro Spitzensportler 20m² der Gesamtfläche der jeweiligen Räumlichkeit zur Verfügung zu stehen und gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ist ein Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten.

Beherbergungsbetriebe, Freibäder, Schaustellerbetriebe sowie weitere Teilbereiche der Kultur folgen mit 29. Mai in den angekündigten Öffnungsschritten. Darunter fallen auch zahlreiche Freizeitanlagen sowie Seilbahnbetriebe. (Das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) ist übrigens oberste Seilbahnbehörde).

Dazu wurden in der Verordnung Konkretisierungen für Transportmittel veröffentlicht. So kommt an Bord von Luftfahrzeugen, die nicht als Massenbeförderungsmittel gelten, die Regel zu Fahrgemeinschaften zur Anwendung. Gleiches gilt auch für Taxis und taxiähnliche Betriebe sowie für Reisebusse im Gelegenheitsverkehr, die ebenfalls als Fahrgemeinschaft gelten, wobei an Veranstaltungen wie organisierten Fahrten max. 10 Personen teilnehmen dürfen.

Auch hier gilt: Fahrgemeinschaften mit Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, sind nur zulässig, wenn dabei eine den Mund- und Nasenbereich gut abdeckende mechanische Schutzvorrichtung als Barriere gegen Tröpfcheninfektion getragen wird und gegenüber anderen Personen ein Abstand von mindestens einem Meter eingehalten wird. Zuvor war bekannt geworden, dass es auch bei der Festlegung des Mindestabstandes in Öffentlichen Verkehrsmitteln bleibt und es nur in absoluten Ausnahmesituationen gestattet ist, wenn dies aufgrund des fehlenden Platzangebots nicht umsetzbar ist, diesen ausnahmsweise zu unterschreiten. Es bleibt bei einem Meter Mindestabstand und bei der Verpflichtung, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Grenzöffnungen in Aussicht

Die Corona-bedingt geschlossenen Grenzen zwischen Deutschland, der Schweiz und Österreich werden am 15. Juni vollständig geöffnet. Schon ab Freitag, 15. Mai, wird es an den Grenzen zu Deutschland nur noch stichprobenartige Kontrollen geben. Ähnliche Vereinbarungen soll es mit den anderen Nachbarländern geben. Auch aus dem deutschen Innenministerium hieß es am Mittwoch, man strebe für den 15. Juni ein vollständiges Ende der Kontrollen an allen Grenzabschnitten an. Von kommendem Samstag an sollen sie vorsichtig gelockert werden.

Zur derzeitigen Situation im Grenzverkehr.


 

Update 02. MAI 2020

Mit den mit 1. Mai erfolgten größeren Öffnungsschritten mit der weitgehenden Zurücknahme der Ausgangsbeschränkungen gehe auch eine große Aufmerksamkeit der Gesundheitsbehörden einher, wie das Gesundheitministerium mitteilte. Es gelte jedoch weiter, die in der Coronakrise gefällten Grundregeln wie Mindestabstand und Hygienebestimmungen auch in der zweiten Phase der schrittweisen, gesicherten Rückkehr in den Alltag einzuhalten. Die wichtigste Regel lautet auch weiterhin: Beim Betreten öffentlicher Orte im Freien ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten.

Nach fast sieben Wochen Corona-Shutdown durften mit Samstag erstmals auch Einkaufszentren, Friseure sowie alle Geschäfte mit über 400 Quadratmetern Verkaufsfläche wieder aufsperren. Der Zugang zu den Geschäften ist per Verordnung limitiert, pro Kunde müssen zehn Quadratmeter zur Verfügung stehen, Mitarbeitende und KundInnen müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Mindestabstand und Mund-Nasen-Schutz sind auch in öffentlichen Verkehrsmitteln verpflichtend, seit 14. April ist ein solcher in allen Massenbeförderungsmitteln zu tragen. Die Verkehrsunternehmen haben sehr rasch hervorragend reagiert. Sie informieren und sorgen mit großem Einsatz für sichere Verkehrsmittel für die Fahrgäste. Und auch diese leisten wichtige Unterstützung und setzen die Auflagen höchst engagiert tagtäglich um.

Mit der schrittweisen Öffnung und Normalisierung des öffentlichen Lebenes in den nächsten Wochen werden auch immer mehr Menschen in den Arbeitsprozess, in Bildungseinrichtungen und in den Freizeitbereich zurückkehren und die Auslastung der öffentlichen Verkehrsmittel dementsprechend steigen. Klimaschutz- und Gesundheitsministerium ist es daher besonders wichtig, dass einerseits das Angebot im Öffentlichen Verkehr sichergestellt ist und andererseits aber auch die Verkehrsströme weiter entflochten werden können.

Dazu zählt vor allem eine Ermöglichung der Fortsetzung der Arbeit im Homeoffice, die derzeit von weit über einer Million ArbeitnehmerInnen umgesetzt wird. Darüber hinaus geht es um eine Entflechtung der Verkehrsströme durch eine kluge Staffelung von Beginnzeiten in Betrieben sowie in den Bildungseinrichtungen, um extreme Auslastungsspitzen zu vermeiden.

„Wir bleiben daher bei der Festlegung des Mindestabstandes in Öffentlichen Verkehrsmitteln. Nur in absoluten Ausnahmesituationen, wenn dies aufgrund des fehlenden Platzangebots nicht umsetzbar ist, kann dieser ausnahmsweise unterschritten werden“, so Gesundheitsminister Rudolf Anschober. „Es bleibt bei einem Meter Mindestabstand und bei der Verpflichtung, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.”

Klimaschutzministerin Leonore Gewessler: „Die Öffentlichen Verkehrsmittel waren in der Krise das Rückgrat unsere Mobilität. Wichtig ist auch hier – nehmen wir aufeinander Rücksicht. Abstand halten ist die oberste Priorität. Damit alle gut und vor allem gesund an ihr Ziel kommen, haben wir mit der Fahrgastcharta eine Richtlinie erarbeitet, die einen sichere Benützung der Öffis ermöglicht. Wir verdichten laufend das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln und beobachten die Situation genau.

Einreise & Flugverkehr

Einreisebestimmungen nach Österreich aus den Nachbarländern wurden zudem bis Ende Mai verlängert. Erleichterungen bei der Einreise gibt es nun für Saisonarbeitskräfte in der Land- und Forstwirtschaft sowie für Pflege- und Gesundheitspersonal.

Grundsätzlich gilt damit weiterhin, dass Personen, die aus Nachbarstaaten nach Österreich einreisen wollen, einen Corona-Test (CPR-Test) vorweisen müssen, der nicht älter als vier Tage ist. Österreichische Staatsbürger und jene, die ihren Haupt- oder Nebenwohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Österreich haben, müssen sich nach ihrer Einreise zu einer 14-tägigen Quarantäne verpflichten. Alternativ können sie wie schon bisher einen Corona-Test durchführen, um diese Quarantäne zu beenden. Eine Durchreise ist weiterhin erlaubt, sofern die Ausreise sichergestellt ist.

Saisonarbeitskräfte werden auch von den bisher geltenden Landeverboten für Luftfahrzeuge, die derzeit für bestimmte Länder gelten, ausgenommen. Diese Landeverbote wurden gleichzeitig für die meisten nochmals verlängert – und zwar bis zum 22. Mai. Die der Beförderung von Personen dienenden Luftfahrzeuge, die aus folgenden Regionen oder Ländern abfliegen, ist die Landung in Österreich untersagt: China, der Iran, Italien, die Schweiz, Frankreich, Spanien, das Vereinigte Königreich, die Niederlande, Russland und die Ukraine. Flugzeuge aus Südkorea dürfen ab 1. Mai wieder landen.

Auch die Regelungen für die Einreise auf dem Luftweg wird bis zum 31. Mai verlängert. Wie bisher schon gilt für Rückkehrer eine 14-tägige Heimquarantäne, die ebenfalls durch einen negativen Corona-Test beendet werden kann. Grundsätzlich ist die Einreise unter diesen Bestimmungen nur Österreichern, EU und EWR-Bürgern sowie Schweizer Staatsangehörigen gestattet – oder im gemeinsamen Haushalt lebenden Familienangehörigen dieser Personen, sofern sie über ein Visum verfügen.

Sonstigen Drittstaatsangehörige ist die Einreise nach Österreich von außerhalb des Schengenraumes auf dem Luftweg grundsätzlich untersagt. Ausgenommen sind hier Mitglieder des Personals diplomatischer Missionen, Angestellte internationaler Organisationen sowie im gemeinsamen Haushalt lebende Familienangehörige dieser Personen. Auch Angestellte internationaler Organisationen, humanitäre Einsatzkräfte, Pflege- und Gesundheitspersonal, Transitpassagiere, sowie Personen, die im Güterverkehr tätig sind, dürfen ebenfalls über den Luftweg einreisen.

Laut Gesundheitsministeriums ist das Betreten von Flugzeugkabinen nur zulässig, wenn eine sogenannte mechanische Schutzvorrichtung für Mund und Nase als Barriere gegen Tröpfcheninfektion getragen wird. Davon ausgenommen sind auch in diesem Fall Kinder bis zum Alter von sechs Jahren.

Der Personen-Zugverkehr zu Italien, der Schweiz und Liechtenstein bleibt bis mindestens 22. Mai eingestellt.

Aktuelle News und Einschränkungen im Bahnverkehr.

Aufgrund der globalen Ausbreitung des Coronavirus gelten derzeit Reisewarnungen des Außenministeriums für 27 Staaten: Belgien; Brasilien; Ecuador; Frankreich; Indien; Indonesien; Iran; Italien; Mexiko; Niederlande; Nigeria; Pakistan; Peru; Philippinen; Portugal; Russland; San Marino; Schweden; Schweiz; Senegal; Spanien; Südafrika; Türkei; Ukraine; USA; Vatikanstadt; Vereinigtes Königreich.

 


Update 24. April 2020

Fahrplan für Schulöffnungen

Sechs Wochen nach der Schließung der Schulen gibt es einen konkreten Fahrplan für die Wiedereröffnung. Ab 4. Mai kehren neben den Maturaklassen auch die Abschlussklassen der berufsbildenden mittleren Schulen – Handelsschulen, dreijährige technische Schulen u.a.m. – zurück. Sie haben einen vorbereitenden Unterricht und legen Mitte Mai unter Wahrung der Hygieneauflagen ihre abschließenden Prüfungen ab.

Die 2. Etappe ist für den 18. Mai geplant und wird nach Rücksprache mit dem Krisenstab und der Regierungsspitze endgültig. Der Fokus der Etappe 2 liegt auf der Rückkehr schulpflichtiger Schülerinnen und Schüler. Das umfasst alle Klassen der Volksschulen, der NMS, der AHS Unterstufe und der Sonderschulen sowie alle Deutschförderklassen. Alle anderen etwa 300.000 SchülerInnen an AHS-Oberstufen, berufsbildenden höheren Schulen und Berufsschulen müssen sich bis nach den Pfingstferien am 3. Juni gedulden.

Schienen-Nahverkehr ab 11. Mai wieder im Normalfahrplan

Im Zusammenhang mit der schrittweisen Normalisierung und der Rückkehr der meisten Schülerinnen und Schüler in die Schulen wird auch der Schienen-Nah- und Regionalverkehr ab 11. Mai wieder auf den Normalfahrplan umgestellt.

In Anlehnung an das schrittweise Wiederhochfahren des Landes und insbesondere der Schulen wird auch das Angebot im Schienen-Nahverkehr stufenweise erhöht. Das Klimaschutzministerium koordiniert diesen Schritt mit den Bundesländern und Verkehrsbetrieben um eine einheitliche und verlässliche Lösung sicherzustellen. „Die Öffentlichen Verkehrsmittel werden auch in Zukunft ein sicheres Fortbewegungsmittel für die Menschen in Österreich sein. Damit das gewährleistet wird, stellen wir in ganz Österreich im Nahverkehr ab 11. Mai wieder auf den Normalfahrplan um“, so Klimaschutz- und Mobilitätsministerin Leonore Gewessler.

Das gemeinsame Vorgehen sieht den Normalbetrieb bereits eine Woche vor der teilweisen Wiederöffnung der Schulen vor, damit sich das komplexe Öffi-System einstellen kann, bevor erste Schülerinnen und Schüler einsteigen. Schon davor werden die Verkehrsunternehmen den Takt je nach Bedarf verstärken. „Wir evaluieren die Situation mit unseren Partnerinnen und Partnern regelmäßig und können schnell reagieren“, sagt Gewessler. „Mit dem Normalfahrplan ab 11. Mai ist auch gesichert, dass wir für die Schülerinnen und Schüler ein gutes Angebot zur Verfügung stellen.“

 


Update 23. April 2020

Korridorzüge durch Ungarn für Pendelverkehr nach Rumänien ab Mai?

Die ÖBB warten nach der Verwirrung rund um geplante Sonderzüge mit Pflegern und Pflegerinnen aus Rumänien auf operative und rechtliche Rahmenbedingungen, um ab Mai als Mobilitätspartner für die Wirtschaftskammer Österreich zur Verfügung zu stehen und um einen Pendelverkehr von Österreich nach Rumänien und retour einzurichten. Die ÖBB stünden bereit, ab 2. Mai Sonderzüge nach und von Rumänien anzubieten.

 


Update 21. APR 2020

Wochenendfahrverbote für Lkw bis 17. Mai ausgesetzt

Lkw dürfen auch in den nächsten vier Wochen am Wochenende fahren. Das BMK hat das Wochenendfahrverbot für Lkw bis inklusive Sonntag, 17. Mai ausgesetzt. Das Wochenendfahrverbot gilt seit Samstag, 14. März vorübergehend nicht.

Verkehrsministerin Leonore Gewessler bedankte sich ausdrücklich bei den Lkw-Lenkern und -Lenkerinnen, „die in dieser schwierigen Zeit dafür sorgen, dass tagtäglich alles da ist, was wir zum Leben brauchen“.

Mit dieser Maßnahme werede die Versorgungssicherheit mit medizinischem Material und Gütern des täglichen Bedarfs, sowie der reibungslose Warenverkehr zwischen Österreich und seinen Nachbarländern während der Phase des langsamen und kontrollierten Wiederhochfahrens gewährleistet.

 


Update 19. APR 2020

Klimaschutzministerium sichert Bahnverkehr zwischen Wien und Salzburg durch Notvergabe

Auftragsvolumen von 48,3 Millionen Euro für drei Monate – ÖBB und WESTbahn ab Montag im Halbstundentakt unterwegs – Gegenseitige Anerkennung von Tickets

Um den Bahnverkehr zwischen Wien und Salzburg aufrechtzuerhalten, bestellt das Klimaschutzministerium (BMK) ab Montag den 20.4.2020 Zugverbindungen bei ÖBB und WESTbahn. Der Auftrag umfasst ein Volumen von 48,3 Millionen Euro für die kommenden drei Monate (40 Millionen ÖBB, 8,3 Millionen WESTbahn) und wird im Wege einer Notvergabe durchgeführt.

Die Beauftragung des BMK bringt folgende Änderungen für Kundinnen und Kunden mit sich: Züge der ÖBB und der WESTbahn stellen ab dann in einem gemeinsamen Fahrplan Verbindungen im Halbstundentakt zur Verfügung. Erworbene Tickets – egal ob von ÖBB oder WESTbahn ausgestellt – werden für diesen Zeitraum in allen Zügen akzeptiert.

Aufgrund der Coronakrise sind die Fahrgastzahlen auf der Weststrecke massiv zurückgegangen. Ohne Beauftragung durch das Ministerium hätten ÖBB und WESTbahn den Betrieb aus wirtschaftlichen Gründen einstellen müssen. „Die Bahn ist das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs in Österreich. Sie bringt Tag für Tag die Menschen an den Arbeitsplatz, die unser Land am Laufen halten. Wir stellen sicher, dass sich die Kundinnen und Kunden auch in Krisenzeiten darauf verlassen können“, so Klimaschutzministerin Leonore Gewessler.

Service: Informationen zu den ab Montag gültigen Fahrplänen zwischen Wien und Salzburg stehen unter www.oebb.at und www.westbahn.at zur Verfügung.

Alle Informationen zu Grenzschließungen und eingeschränktem Zugverkehr in Österreich erhalten Sie auf den Streckeninformation der ÖBB oder beim ÖBB Kundenservice unter 05-1717.

Die ÖBB gewähren derzeit über die regulären Erstattungsbedingungen hinaus weitreichende Kulanzregelungen: So können nationale ÖBB Tickets mit Gültigkeit bis 1. Mai 2020 in ÖBB Gutscheine umgewandelt werden. Internationale ÖBB Tickets mit Gültigkeit bis 1. Mai 2020 werden kostenfrei erstattet.

 


Update 14. APR 2020

Ab 14. April dürfen kleine Geschäfte und Handwerksbetriebe unter strengen Auflagen und unter unter Einhaltung bestehender Abstands- und Hygieneregeln wieder öffnen.

  • Die Verkaufsfläche darf 400 Quadratmeter nicht übersteigen, pro 20 Quadratmeter ist nur ein Kunde erlaubt. Dies muss durch Einlasskontrollen sichergestellt werden.
  • Kunden und Angestellte müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen.
  • Für Bau- und Gartenmärkte gilt die Beschränkung der Verkaufsfläche nicht, jedoch alle anderen Maßnahmen.
  • Bei Einkaufszentren gelten die 400 Quadratmeter für die gesamte Fläche des Einkaufszentrums.
  • Alle anderen Geschäftslokale dürfen ab 1. Mai aufsperren.

Auch der Not-Betrieb von Zulassungsstellen und Kfz-Werkstätten endete mit 14. April.

Die derzeit für Supermärkte geltende Pflicht eines Mund-Nasen-Schutzes wird ab 14. April auf alle Geschäfte ausgedehnt. Auch in öffentlichen Verkehrsmitteln ist ab 14. April ein Mund-Nasen-Schutz verpflichtend.

FAQ zum verpflichtenden Mund-Nasen-Schutz in den Öffis

Der verpflichtende Mund-Nasen-Schutz gilt dabei auch für Taxis oder andere Fahrdienste sowie auch für Flugreisen und auf Fähren wie folgt:

Das Betreten des Kundenbereichs in Massenbeförderungsmitteln ist nur zulässig, wenn dabei eine den Mund- und Nasenbereich gut abdeckende mechanische Schutzvorrichtung als Barriere gegen Tröpfcheninfektion getragen wird und bei der Benützung gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens einem Meter gegenüber anderen Personen eingehalten wird. Die Pflicht zum Tragen der mechanischen Schutzvorrichtung gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr.

Die Nutzung der Öffis ist zur Freizeitgestaltung nicht mehr explizit ausgeschlossen. Trotzdem möchten wir an die gegenseitige Rücksichtnahme appellieren: Sobald der Platz in den Fahrzeugen knapp wird, bitten wir Sie, die Plätze in Bus und Bahn all denjenigen zu überlassen, die aus beruflichen Gründen oder zur Erledigung von dringenden Besorgungen darauf angewiesen sind.

Auch in Fahrgemeinschaften sollen zwischen Personen, die nicht im selben Haushalt leben, die 1-m-Abstände eingehalten werden. Dabei muss ebenfalls ein Mund-Nasen-Schutz als Barriere gegen Tröpfcheninfektion getragen werden.

Einreise nach Österreich

Personen, die aus den angrenzenden Ländern nach Österreich einreisen wollen, haben ein ärztliches Zeugnis über ihren Gesundheitszustand mit sich zu führen, das einen negativen molekularbiologischen Test auf SARS-CoV-2 bestätigt. Das Zeugnis darf bei der Einreise nicht älter als vier Tage sein. Personen, die ein solches Zeugnis nicht vorlegen können, wird die Einreise verwehrt.

Für diese Regelung gelten folgende Ausnahmen:

  • Österreichischen Staatsbürgern oder Personen die ihren Haupt- oder Nebenwohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Österreich haben, ist es erlaubt, sich zu einer unverzüglich anzutretenden 14-tägigen selbstüberwachten Heimquarantäne zu verpflichten (Bestätigung durch eigenhändige Unterschrift). Wenn währenddessen ein molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 durchgeführt wird und dieser negativ ist, kann die 14-tägige selbstüberwachte Heimquarantäne beendet werden.
  • Die Durchreise durch Österreich ohne Zwischenstopp ist erlaubt, sofern die Ausreise sichergestellt ist.
  • Der Güterverkehr und der gewerbliche Verkehr (mit Ausnahme der gewerblichen Personenbeförderung) sowie der Pendler-Berufsverkehr sind von diesen Maßnahmen nicht betroffen. Das Lenker- und Betriebspersonal verpflichtet sich, sich auf Anordnung der Gesundheitsbehörde einer medizinischen Überprüfung im Hinblick auf das Vorliegen eines Krankheitsverdachtes an COVID-19 zu unterziehen.
  • Besonders berücksichtigungswürdige Gründe im familiären Kreis, die bei der Kontrolle glaubhaft zu machen sind.
  • Einsatzfahrzeuge im Sinne des § 26 StVO und Fahrzeuge im öffentlichen Dienst sind nicht von den Maßnahmen betroffen.
  • Personen, die der Pflichtversicherung in der Krankenversicherung in Österreich unterliegen, wenn dies zur Inanspruchnahme unbedingt notwendiger medizinischer Leistungen in Österreich erfolgt. Bei der Einreise ist eine Bestätigung über die unbedingte Notwendigkeit der Inanspruchnahme einer medizinischen Leistung vorzuweisen. Die Mitnahme einer Begleitperson ist zulässig.
  • Zwingende Gründe der Tierversorgung im Einzelfall, welche bei der Kontrolle glaubhaft zu machen sind.

 


Update 09. APR 2020

Informationen des BMK zum Coronavirus

Ab 14. April 2020 wird der Betrieb von Zulassungsstellen unter Einhaltung der erforderlichen und einschlägigen Sicherheitsmaßnahmen wieder aufgenommen.

Fristverlängerung für Pickerl-Überprüfungennach § 57a

In den Bestimmungen des § 132a KFG wird geregelt, dass „Dokumente, Urkunden, Nachweise und dergleichen mit zeitlich begrenzter Gültigkeit, die nach dem 13. März 2020 enden würde und die aufgrund der zur Verhinderung der Verbreitung von Covid-19 erlassenen beschränkenden Maßnahmen nicht verlängert werden kann, bis längstens 31. Mai 2020 im Bundesgebiet ihre Gültigkeit“ behalten.

Der Zeitraum kann laut geltendem Gesetz durch Verordnung des BMK bis längstens 31. Dezember 2020 ausgedehnt werden. Es können auch Ausnahmen von dieser Fristenhemmung verordnet werden, wenn dies im Hinblick auf die Verkehrssicherheit oder Umwelt erforderlich ist.
Diese Regelung ist auch auf die wiederkehrende Begutachtung gemäß § 57a KFG („Pickerl“) anzuwenden.

Die Fristen in Bezug auf die wiederkehrende Begutachtung gemäß § 57a Kraftfahrgesetz (KFG) geltend für privat und gewerblich genutzte Fahrzeuge.

Wien schafft temporäre Begegnungszonen

Grundlage für das Einrichten von temporären Begegnungszonen oder Fußgängerstraßen ist eine vom BMK initiierte Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO). Durch die Änderungen der StVO kann die Behörde durch Verordnung auf einzelnen Straßen und Straßenabschnitten die Fahrbahn dauernd oder für bestimmte Zeiten für Fußgänger freigeben, wenn es aufgrund der Maßnahmen gegen COVID-19 erforderlich ist. Möglich ist das, wenn keine erheblichen Interessen am ungehinderten Fahrzeugverkehr entgegenstehen. Das Zufahren, etwa zu Garageneinfahrten, ist genauso wie das Fahrradfahren auf den betroffenen Straßenabschnitten weiterhin erlaubt. Dadurch kann während der Corona-Krise vorübergehend zusätzlicher Platz für den Aufenthalt im Freien geschaffen und das Einhalten des notwendigen Sicherheitsabstandes erleichtert werden.

Die ersten vier zwischenzeitlichen Begegnungszonen kommen in den Bezirken Landstraße (Rechte Bahngasse), Josefstadt (Florianigasse), Ottakring (Hasnerstraße) und Währing (Schopenhauerstraße), wobei teils nicht die gesamte Straße, sondern nur Abschnitte geöffnet werden.

Weitere fünf temporäre Begegnungszonen sollen folgen. Die Stadt Wien kündigte solche auch für die Bezirke Leopoldstadt, Wieden, Margareten, Neubau und Favoriten an. Die schon fixierten Begegnungszonen sind vorerst einmal mit Anfang Mai befristet. Autos dürfen in diesen übrigens mit bisrten Begegnungszonen sind vorerst einmal mit Anfang Mai befristet. Autos dürfen in diesen übrigens mit bis zu 20 km/h unterwegs sein, auch das Abstellen von Kraftfahrzeugen in den betreffenden Straßenzügen ist weiter erlaubt.

Weitere wichtige Informationen zum Coronavirus:

Ausnahmeregelungen im Straßenverkehr, Hintergrundinformationen zu Hygiene und Desinfektionsmitteln sowie zu Innovationsprojekten im Kampf gegen Virus und Krankheit.

 


Update 06. APR 2020

Die Bundesregierung hat am Montag neue Schritte im Kampf gegen das Coronavirus bekanntgegeben. Zudem wurden alle in Österreich lebenden Menschen ersucht, die strengen Maßnahmen weiterhin einzuhalten, damit die nach Ostern geplanten Veränderungen stattfinden können.

Demnach dürfen nach Ostern kleine Geschäfte und Handwerksbetriebe unter strengen Auflagen und unter unter Einhaltung bestehender Abstands- und Hygieneregeln wieder öffnen.

Die derzeit für Supermärkte geltende Pflicht eines Mund-Nasen-Schutzes wird ab 14. April auf alle Geschäfte ausgedehnt. Auch in öffentlichen Verkehrsmitteln ist ab 14. April ein Mund-Nasen-Schutz verpflichtend.

Die Verkehrs- und Ausgangsbeschränkungen bleiben bis Ende April aufrecht. Zur Erinnerung: Das Haus zu verlassen, ist lediglich in Ausnahmefällen gestattet: 1. Für nicht aufschiebbare Berufsarbeit, 2. für dringend notwendige Besorgungen, 3. wenn man anderen Menschen oder der Allgemeinheit helfen muss oder 4. zur Bewegung im Freien alleine oder mit Mitbewohnern.

Oberstes Ziel ist weiterhin der Schutz der Gesundheit aller in Österreich lebenden Menschen, besonders der älteren Generation sowie von Menschen mit Vorerkrankungen. Für sie soll es eine verpflichtende Freistellung vom Job beziehungsweise Home-Office geben.

Ab 14. April werden auch die Bundesgärten wieder geöffnet, selbstverständlich gelten auch dort weiterhin die Verkehrsbeschränkungen.

Weitere wichtige Informationen zum Coronavirus:

Häufig gestellte FragenAusnahmeregelungen im Straßenverkehr, Hintergrundinformationen zu Hygiene und Desinfektionsmitteln sowie zu Innovationsprojekten im Kampf gegen Virus und Krankheit.

Reisewarnungen für 29 Staaten

Das Außenministerium (BMEIA) hatte seine Reisehinweise wegen der Corona-Pandemie am 13. März für alle Länder der Welt auf mindestens Stufe 4 angehoben. Es gibt seither keine Länder mit Stufe 1, 2 und 3. Für 21 Staaten gilt Stufe 5, für 29 Staaten gilt derzeit die Stufe 6 (Reisewarnung), dazu gehören Italien, Frankreich, Spanien, Großbritannien, die Niederlande und die Schweiz.

Zusätzlich sind die Reisemöglichkeiten für Österreichische Staatsbürger aufgrund von Einreiseverboten, die andere Länder erlassen haben, sowie österreichischen und internationalen Beschränkungen äußerst begrenzt und touristische Reisen so gut wie unmöglich.

Haben Länder keinen Einreisestopp verhängt, können bei der Einreise trotzdem gravierende Einschränkungen bestehen bzw. müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Medienberichten vom Montag zufolge will nun auch die Regierung in Berlin eine allgemeine Quarantänepflicht für alle Einreisenden einführen. Zudem müsse an vielen Grenzen auch ein triftiger Reisegrund genannt werden.

Laut Ministerium ist nicht absehbar, ob und welche Staaten in den nächsten Tagen auf 6 gesetzt werden könnten. Die Lage werde täglich neu analysiert. Für die Einstufung sind nicht nur die Zahlen ausschlaggebend, berücksichtigt werden auch die Maßnahmen, die die anderen Länder setzen.

Das Außenministerium ruft nach wie vor dazu auf, die Reiseregistrierung zu nutzen, damit im Notfall die Erreichbarkeit gewährleistet ist. Sie ist auch die Voraussetzung für die Registrierung auf der Plattform heimflug.austrian.com, mit der sich das BMEIA rund um die Uhr bemüht, gestrandete Reisenden die Rückreise nach Österreich zu ermöglichen.

Regeln bei der Einreise mit dem Flugzeug nach Österreich: ÖsterreicherInnen müssen sich nach der Einreise in eine 14-tägige Heim-Quarantäne begeben. Dasselbe gilt für Fremde, die über ein Aufenthaltsrecht in Österreich verfügen. Drittstaatsangehörige ohne Aufenthaltsrecht (auch wenn sie ansonsten zur Einreise berechtigt wären), die von außerhalb des Schengen-Raumes mit dem Flugzeug nach Österreich kommen,  dürfen nicht einreisen. Hier gibt es jedoch eine Reihe von Ausnahmen. Details siehe Verordnung des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz. 

Bei Fragen zu den Grenzkontrollmaßnahmen an Österreichs Grenzen hat das Bundesministerium für Inneres Informationen und Dokumente auf seiner Homepage bereitgestellt.

 


Update 30. MAR 2020

Mund-Nasen-Schutz wird Pflicht, Abstand halten weiterhin wichtig

Mund-Nasen-Schutz kann Übertragungen durch die Luft erschweren – Verteilung durch Supermarktketten schrittweise ab Mittwoch

Die Bundesregierung hat in einer Pressekonferenz eine erste Bilanz der bisherigen Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus gezogen sowie Aktuelles zur Coronakrise und weitere Maßnahmen erörtert. Beratungen mit Virologen und Mathematikern zeigten, das die bisher gesetzten Maßnahmen richtig sind und wirken, die Ausbreitung des Coronavirus in Österreich aber immer noch deutlich stärker gedrückt werden muss. Der Replikationsfaktor müsse unter 1 sinken und mittelfristig in Richtung 0 verlaufen, um das Gesundheitssystem zu entlasten und die Zahl der Todesfälle zu begrenzen.

Die Bundesregierung werde daher zur weiteren Bekämpfung auf ein Maßnahmenbündel setzen. So habe man sich auf Zusatzmaßnahmen für einen verbesserten Schutz für besonders Schutzbedürftige geeinigt. Neben älteren Menschen sollen jene Gruppen, die massive Vorerkrankungen haben, unterstützt werden. Für sie soll es eine verpflichtende Freistellung vom Job beziehungsweise Home-Office geben. Die Bundesregierung wird für diesen Zeitraum die Lohnkosten refundieren.

Zudem wird das Tragen von Schutzmasken in Supermärkten verpflichtend, ist aber in keinem Fall Ersatz für das Abstandhalten!

Es handelt sich hierbei um einen Mund-Nasen-Schutz. Durch diese Masken kann sichergestellt werden, dass es nicht so leicht zu einer Übertragung durch die Luft kommt.

Weiters wolle man mittels Erlass in Supermärkten für die Einhaltung von ausreichend Abstand sorgen. Diese Abstandsregelung solle mittels Festschreibungen unter anderem von Bodenmarkierungen vor den Kassen sowie durch Zugangsbeschränkungen während der Stoßzeiten verbessert werden. Zudem werde die touristische Nutzung von Hotels per Erlass eingestellt. Auch die Schutzkonzepte der Spitäler würden ausgebaut. Das betreffe etwa Zugangsbarrieren, die Besucherregelung, den Ausbau von Testungen sowie den Einsatz von Schutzmasken für das Gesundheitspersonal.

Weitere wichtige Informationen zum Coronavirus:

Häufig gestellte FragenAusnahmeregelungen im Straßenverkehr, Hintergrundinformationen zu Hygiene und Desinfektionsmitteln sowie zu Innovationsprojekten im Kampf gegen Virus und Krankheit.

Einschränkungen im Verkehr

Zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus wurden durch das Bundesministerium für Inneres Binnengrenzkontrollen zu Italien, zur Schweiz und Liechtenstein sowie zu Deutschland eingeführt. Auch zu Slowenien und Ungarn wurden die Grenzkontrollen zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus ab 19. März verstärkt. Eine Einreise nach Österreich aus diesen Staaten ist ausnahmslos nur noch an bestimmten Grenzübergängen erlaubt.

Personen, die aus diesen Ländern nach Österreich einreisen wollen, haben ein ärztliches Zeugnis über ihren Gesundheitszustand mit sich zu führen, das einen negativen molekularbiologischen Test auf SARS-CoV-2 bestätigt. Das Zeugnis darf bei der Einreise nicht älter als vier Tage sein. Personen, die ein solches Zeugnis nicht vorlegen können, wird die Einreise verwehrt.

Für diese Regelung gelten jedoch folgende Ausnahmen:

      • Österreichischen Staatsbürgern oder Personen die ihren Haupt- oder Nebenwohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Österreich haben, ist es erlaubt, sich zu einer unverzüglich anzutretenden 14-tägigen selbstüberwachten Heimquarantäne zu verpflichten (Bestätigung durch eigenhändige Unterschrift).
      • Die Durchreise durch Österreich ohne Zwischenstopp, sofern die Ausreise sichergestellt ist.
      • Der Güterverkehr und der gewerbliche Verkehr (mit Ausnahme der gewerblichen Personenbeförderung) sowie Pendler-Berufsverkehr sind von diesen Maßnahmen nicht betroffen. Das Lenker- und Betriebspersonal verpflichtet sich auf Anordnung der Gesundheitsbehörde einer medizinischen Überprüfung im Hinblick auf das Vorliegen eines Krankheitsverdachtes an COVID-19 zu unterziehen.

Ungarische Berufspendler sind von den Quarantäne-Maßnahmen in Ungarn ausgenommen. Pendler, die innerhalb von 50 Kilometern der Grenze leben oder arbeiten, müssen sich nach der Einreise nach Ungarn nicht in eine 14-tägige Quarantäne begeben.

Zudem wurde das Wochenendfahrverbot für Lkw ab 7,5 Tonnen österreichweit bis zum 19. April 2020 ausgesetzt.

Einreise per Flugzeug

Österreichische Staatsangehörige, EU-Bürger und aufenthaltsberechtigte Ausländer sind nach Einreise auf dem Luftweg nach Österreich verpflichtet, unverzüglich eine 14-tägige selbstüberwachte Heimquarantäne anzutreten und dies mit einer eigenhändigen Unterschrift zu bestätigen, sofern nicht die unverzügliche Ausreise sichergestellt ist.

Drittstaatsangehörigen ist die Einreise nach Österreich von außerhalb des Schengenraumes auf dem Luftweg bis auf Weiteres untersagt. Ausgenommen davon sind weiterhin Fracht-, Einsatz-, Ambulanz und Überstellungsflüge sowie Mitglieder des Personals diplomatischer Missionen, Angestellte internationaler Organisationen, humanitäre Einsatzkräfte, Pflege-und Gesundheitspersonal, Transitpassagiere, sowie Personen, die im Güterverkehr tätig sind.

Interaktive Karte zeigt Coronafälle in Österreich in Echtzeit

Auf dem Dashboard des Gesundheitsministeriums können die aktuellen Zahlen zu COVID-19-Infizierten für alle Bundesländer und Bezirke abgerufen werden.

Hotlines zum Coronavirus

Für medizinische Fragen und Symptome rufen Sie bitte die Gesundheitsnummer 1450 an, für Fragen allgemeiner Natur die Hotline rund um das Coronavirus 0800 555 621.

Nähere Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz sowie der Weltgesundheitsorganisation.

 


Update 23. MAR 2020

Die Bevölkerung wird weiterhin ersucht, ihre sozialen Kontakte zu reduzieren. Es sollen nur jene direkten Kontakte gepflegt werden, die unbedingt notwendig sind und ansonsten Telefon oder andere technische Möglichkeiten genutzt werden. Jeder könne damit einen wertvollen Beitrag im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus leisten.

Die Maßnahmen der Bundesregierung im Kampf gegen das Coronavirus bezüglich Schulen, Restaurants, Geschäften und Verhalten im öffentlichen Raum werden bis Ostermontag, 13. April, verlängert.

Erlässe im Verkehr

Das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) hat mehrere Erlässe für Sonder- und Ausnahmeregelungen im Verkehr verabschiedet. Antworten auf häufig gestellte Fragen in der Coronakrise, Infos zu Innovationsprojekten im Kampf gegen das Coronavirus sowie zu Sonderregelungen im Verkehr gibt es hier und hier.

Heimflug Austrian

Das Außenministerium ist weiterhin rund um die Uhr damit beschäftigt, österreichische Staatsangehörige bei ihrer Rückreise nach Österreich bestmöglich zu unterstützen und hat eine Plattform ins Leben gerufen, auf der es die Möglichkeit gibt, sich für Flüge nach Wien zu registrieren. Das Angebot an Rückreisemöglichkeiten wird laufend erweitert. Vorher muss man jedoch beim Auslandsservice des Außenministeriums registriert sein, bevor eine erfolgreiche Registrierung für einen Flug erfolgen kann.

In Notfällen kann auch der Auslandsservice des BMEIA kontakiert werden: Tel +43 (0)5011504411 und +43 1 90115 4411 sowie auch via auslandsservice.at

Derweil sind Montagnachmittag in Wien-Schwechat zwei AUA-Maschinen aus China gelandet, die 130 Tonnen Schutzausrüstung an Bord hatten. Das Material soll am Dienstag als Konvoi nach Tirol gebracht und in Teilen auch über die Grenze Südtirols den italienischen Behörden übergeben werden.

Hotlines zum Coronavirus

Für medizinische Fragen und Symptome rufen Sie bitte die Gesundheitsnummer 1450 an, für Fragen allgemeiner Natur die Hotline rund um das Coronavirus 0800 555 621.

Nähere Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz sowie der Weltgesundheitsorganisation.

 


Update 19. MAR 2020

Tirol unter Quarantäne

In Tirol stehen seit Mitternacht alle 279 Gemeinden unter Quarantäne. Das bedeutet: Die Gemeinde darf nur dann verlassen werden, wenn es um die Deckung der Grundversorgung oder um die Daseinsvorsorge geht – und dann nur zum nächstgelegenen Ort, wo dies möglich ist. Zur Arbeit darf weiterhin auch über Gemeindegrenzen hinweg gependelt werden – etwa von Telfs nach Innsbruck. Sofern es einen Arzt, eine Apotheke, einen Lebensmittelhandel und eine Bank im Ort gibt, darf die Gemeinde für diese Zwecke nicht verlassen werden.

Neue Verordnung für die Einreise per Luft

Österreichische Staatsangehörige, EU-Bürger und aufenthaltsberechtigte Ausländer sind nach Einreise auf dem Luftweg nach Österreich verpflichtet, unverzüglich eine 14-tägige selbstüberwachte Heimquarantäne anzutreten und dies mit einer eigenhändigen Unterschrift zu bestätigen, sofern nicht die unverzügliche Ausreise sichergestellt ist.

Drittstaatsangehörigen ist die Einreise nach Österreich von außerhalb des Schengenraumes auf dem Luftweg bis auf Weiteres untersagt. Ausgenommen davon sind weiterhin Fracht-, Einsatz-, Ambulanz und Überstellungsflüge sowie Mitglieder des Personals diplomatischer Missionen, Angestellte internationaler Organisationen, humanitäre Einsatzkräfte, Pflege-und Gesundheitspersonal, Transitpassagiere, sowie Personen, die im Güterverkehr tätig sind.

Weiterhin werden Rückholflüge über das Österreichisches Außenministerium organisert, es läuft derzeit die größte Rückholaktion der Geschichte des Landes. Über 47.000 registrierte Österreicherinnen und Österreicher befinden sich im Ausland und das BMEIA leistet rund um die Uhr alles Menschenmögliche, um die Rückkehr aus über 100 Ländern zu unterstützen. Das BMEIA bittet daher alle Reisende um Registrierung, um im Notfall adäquat reagieren zu können:

In Notfällen kann der Auslandsservice des BMEIA kontakiert werden: Tel +43 (0)5011504411 und +43 1 90115 4411 sowie auch via auslandsservice.at

Straßensperren und Grenzverkehr

Einschränkungen im Straßenverkehr und Staus in den Grenzgebieten sind aufgrund der aktuellen Situation nicht zu vermeiden. Der Güterverkehr soll jedoch auch bei geschlossenen Grenzen möglichst ungehindert rollen können.

Ein Großteil der Grenzen zu Österreichs Nachbarländern Ungarn, Tschechien, Deutschland, Schweiz und Italien sind gesperrt. Für einige Übergänge bestehen Ausnahmeregelungen für Pendler und Güterverkehr. An den offenen Übergängen werden strenge Kontrollen durchgeführt. Hier kommt es oftmals zu umfangreichen Staus.

An den Grenzen zu Liechtenstein wird ebenfalls kontrolliert, seit 20.3.2020 werden auch an den Übergängen zu Slowenien Kontrollen durchgeführt.

Grenzkontrollen zu Deutschland wurden auch deshalb erwogen, um gefährliche Situationen wie lange Staus bei Transitverkehren in Österreich entsprechend der jeweiligen Weiterentwicklungen in Ungarn, Rumänien, Serbien und Bulgarien beurteilen zu können.

Die ASFINAG informiert mit den Verkehrsclubs in Echtzeit über Sperren und Behinderungen:

Deutscher Schutzausrüstungs-Ausfuhrstopp aufgehoben

Deutschland – und auch Frankreich – hatten Anfang März wegen des sich ausbreitenden Coronavirus entschieden, den Export medizinischer Schutzausrüstung wie Atemmasken, Handschuhen und Schutzanzügen scharf zu begrenzen. Dies führte zu Kritik mangelnder Solidarität aus Österreich und auch anderen EU-Ländern sowie der Schweiz. Seit gestern ist der Ausfuhrstopp unter Vermittlung österreichischer Behörden beaufgehoben.

Hotlines zum Coronavirus

Für medizinische Fragen und Symptome rufen Sie bitte die Gesundheitsnummer 1450 an, für Fragen allgemeiner Natur die Hotline rund um das Coronavirus 0800 555 621.

Nähere Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz sowie der Weltgesundheitsorganisation.

Halt der Gewalt

 


Update 16. MAR 2020

Die Europäische Union schließt für die kommenden 30 Tage ihre Außengrenzen. Der Einreisestopp tritt Dienstagmittag in Kraft und betreffe alle nicht notwendigen Reisen.

Die Bundesregierung ruft für ganz Österreich eine Ausgangsbeschränkung aus. Das Haus zu verlassen, soll lediglich in Ausnahmefällen geschehen: 1. Für nicht aufschiebbare Berufsarbeit, 2. für dringend notwendige Besorgungen (Lebensmittel), 3. wenn man anderen Menschen oder der Allgemeinheit helfen muss oder 4. zur Bewegung im Freien alleine oder mit Mitbewohnern.

Versammlungen werden gänzlich untersagt, an keinem Ort sollen sich mehr als fünf Menschen gleichzeitig treffen. Die Beschränkungen im öffentlichen Raum werden von nun an von der Polizei kontrolliert.

Gastronomie und Handel werden ab heute eingeschränkt. Nicht versorgungsnotwendige Geschäfte schließen.

Der Lebensmittelhandel, Apotheken, Banken, Drogerien und Postfilialen bleiben regulär geöffnet, ebenso Tankstellen, Trafiken und der Tierfutterhandel!

Die Versorgung im Lebensmittelhandel ist gesichert ist, Supermärkte haben regulär geöffnet. Um die Versorgung mit medizinischen Produkten und Waren des täglichen Bedarfs zu gewährleisten, sind Wochenendfahrverbote für Lkw ab 7,5 Tonnen österreichweit ausgesetzt.

Deutschland schließt mit heutigem Montag 8 Uhr seine Grenzen zu Österreich. Ausnahmen gelten für Pendler und den Warenverkehr. Reisenden, ohne triftigen Reisegrund wird eine Ein- bzw. Ausreise nicht möglich sein.

Einschränkungen gibt es auch im Personen-Bahnverkehr zu den meisten Nachbarländern, der internationale Güterverkehr bleibt in Absprache mit den Behörden aber weiter aufrecht, um den Warenverkehr im Sinne der Versorgungssicherheit innerhalb Europas weiterhin sicherzustellen.

Die ÖBB informieren laufend via oebb.at, auf SCOTTY mobil, telefonisch unter 05-17 17 sowie über Social Media.

Der Flugverkehr wird von/zu vielen Destinationen eingestellt.

Aufgrund der zur Zeit zunehmenden Einschränkungen im Flug– und Reiseverkehr empfiehlt das Außenministerium von allen nicht notwendigen Reisen abzusehen. Österreichischen Reisenden im Ausland wird dringend geraten, von den derzeit noch bestehenden Rückreisemöglichkeiten Gebrauch zu machen.

In diesem Zusammenhang gelten für folgende Länder Reisewarnungen: FrankreichIranItalien Niederlande, RusslandSchweizSpanienSüdkorea, Ukraine und Vereinigtes Königreich

Ab Montag, 16.03.2020, 24:00, wird der Flug- und Zugsverkehr in die Schweiz, nach Spanien und Frankreich eingestellt.

Ab 17.03. besteht keine Landeerlaubnis mehr für Flüge aus Großbritannien, den Niederlanden, Russland und der Ukraine.

Österreichische Reisende im Ausland werden vom Außenministerium dringend aufgerufen, sich auf den Heimweg zu machen, nachdem das BMEIA Reisewarnungen ausgeweitet und alle Länder weltweit auf Hohes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 4 von 6) gesetzt hat!

In Notfällen kann der Auslandsservice des BMEIA kontakiert werden: Tel +43 (0)5011504411 und +43 1 90115 4411 sowie auch via auslandsservice.at

Hotlines zum Coronavirus

Für medizinische Fragen und Symptome rufen Sie bitte die Gesundheitsnummer 1450 an, für Fragen allgemeiner Natur die Hotline rund um das Coronavirus 0800 555 621.

Nähere Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz sowie der Weltgesundheitsorganisation.

 


Update 14. MAR 2020

Personenzugverkehr am Arlberg

Die ÖBB informieren darüber, dass aufgrund der behördlichen Anweisungen ab sofort alle Zughalte in St. Anton ersatzlos entfallen. Der Zugverkehr über den Arlberg bleibt aufrecht. Die Züge halten ansonsten an allen Bahnhöfen planmäßig.

Personenzugverkehr in die Schweiz

Die für die Schweiz ausgerufene Reisewarnstufe 6 des Außenministeriums sorgt dafür, dass es zu entsprechenden Änderungen im grenzüberschreitenden Zugverkehr kommt. Alle Zugverbindungen des Personenverkehrs in die Schweiz werden umgehend eingestellt. Jene Züge die sich aktuell in der Schweiz in Richtung Feldkirch befinden, werden heute noch ins österreichische Schienennetz übernommen.

Details zu den jeweiligen Verbindungen im Grenzverkehr, auch Tschechien und die Slowakei betreffend, teilen die ÖBB über die Streckeninfo auf ihrem ständig aktualisierten Blog.

Der internationale Güterverkehr bleibt in Absprache mit den Behörden weiter aufrecht, um den Warenverkehr im Sinne der Versorgungssicherheit innerhalb Europas weiterhin sicherzustellen.

Landeverbote

Im Flugverkehr treten Landeverbote für Flüge aus Frankreich, der Schweiz und Spanien ab 17.03.2020 00:00 Uhr in Kraft. Die Landeverbote für Flüge aus China, Iran, Südkorea und Italien sind bereits in Kraft und bleiben wirksam. Ausnahmen gelten auf allen Destinationen für Fracht-, Ambulanz- und Überstellungsflüge sowie deren Crews. Aktuelle Infos finden Sie auch via Flughafen Wien.

Zu reiserechtlichen Fragen gibt es weiterhin von Montag bis Sonntag in der Zeit von 9 bis 15 Uhr eine Gratis-Hotline des VKI und des Gesundheitsministeriums unter der Nummer 0800 201 211.

Wichtige Reiseinformation

Das Außenministerium meldet zudem, dass Dänemark heute um 12:00 seine Grenzen schließt. Die Türkei wird voraussichtlich spätestens ab 16.3. die Flugverbindungen nach Österreich und in weitere Länder einstellen.

Österreichische Reisende sind abermals dringend aufgerufen, die Heimreise anzutreten, nachdem bereits gestern die Reisewarnungen des BMEIA ausgeweitet und alle Länder weltweit auf Hohes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 4 von 6) gesetzt wurden!

In Notfällen kann der Auslandsservice des BMEIA kontakiert werden: Tel +43 (0)5011504411 und +43 1 90115 4411 sowie auch via auslandsservice.at

Hotlines zum Coronavirus

Für medizinische Fragen und Symptome rufen Sie bitte die Gesundheitsnummer 1450 an, für Fragen allgemeiner Natur die Hotline rund um das Coronavirus 0800 555 621.

Nähere Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz sowie der Weltgesundheitsorganisation.

 


Update 13. MAR 2020

Die Bundesregierung schränkt ab Montag Gastronomie und Handel ein. Nicht versorgungsnotwendige Geschäfte schließen.

Der Lebensmittelhandel, Apotheken, Banken, Drogerien und Postfilialen bleiben regulär geöffnet, ebenso Tankstellen, Trafiken und der Tierfutterhandel!

Der Handelsverband betonte, dass die Versorgung im Lebensmittelhandel gesichert ist, Supermärkte ganz regulär geöffnet haben.

Auch Geschäfte für medizinische Produkte und Heilbehelfe dürfen weiterhin öffnen, ebenso Sicherheits-, Notfall-, Wartungs-, Liefer- und Reinigungsdienste sowie der Agrarhandel. Auch wird es keine Einschränkungen im öffentlichen Verkehr, bei Notfalldienstleistungen und der Wartung kritischer Infrastruktur geben.

Lkw-Wochenendfahrverbote für drei Wochen ausgesetzt

Um die Versorgung mit medizinischen Produkten und Waren des täglichen Bedarfs zu gewährleisten, werden die Wochenendfahrverbote für Lkw ab 7,5 Tonnen österreichweit per sofort ausgesetzt. Das teilte Verkehrsministerin Leonore Gewessler mit.

Der Warengüter- und Pendlerverkehr soll unverändert aufrecht erhalten bleiben, Einschränkungen im Personenverkehr an den Landesgrenzen sind wahrscheinlich und tagesaktuell vor Reiseantritt unbedingt zu in Erfahrung zu bringen.

Restaurants, Bars und Cafés werden ab Montag nur bis 15 Uhr geöffnet haben dürfen. Ausnahmen gelten für die bloße Gästebeherbergung und Lieferservices. In Tirol bleiben ab Montag auch alle Hotels geschlossen.

Der Unterricht für Oberstufenschüler wird ab Montag, für alle anderen Klassen ab Mittwoch bis Ostern ausgesetzt. Kindergartenkinder sollen zu Hause bleiben. Das Unterrichtsministerium gab am Freitag bekannt, dass alle Schüler bereits ab Montag, 16.3. als entschuldigt gelten.

Dringende Reisehinweise

Das Außenministerium hat seine Reisewarnungen ausgeweitet: Alle Länder weltweit werden auf Hohes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 4 von 6) gesetzt! Es wird dringend von allen nicht unbedingt notwendigen Reisen abgeraten. Österreichischen Reisenden wird dringend nahegelegt, die private Heimreise anzutreten. In Notfällen steht der Auslandsservice des BMEIA zur Verfügung: Tel +43 (0)5011504411 und +43 1 90115 4411 sowie auch via auslandsservice.at

USA verhängt allgemeines Einreiseverbot für Reisende aus dem Schengen-Raum ab 13.03.2020, Mitternacht (Ortszeit) für vorläufig 30 Tage.

Flugverbindungen in die Schweiz, nach Spanien und Frankreich werden mit Montag eingestellt.

Grenzschließungen Slowakei / Tschechien

Weitere Grenzschließungen geben die Slowakei und Tschechien bekannt: Ab 13.03. 7:00 Uhr fahren deshalb keine Züge mehr zwischen Österreich und der Slowakei. Zugfahrten in die Tschechische Republik werden ab 14.03. 0:00 Uhr eingestellt.

Auch der grenzüberschreitende Personenzugverkehr in die Schweiz ist eingestellt.


Update 11. MAR 2020

Einreiseverbote aus Italien

Eine Einreise aus Italien ist nur mehr gestattet, wenn ein ärztliches Gesundheitsattest vorgelegt werden kann. Eine Durchreise durch Österreich aus Italien kommend ist nur mehr gestattet, wenn kein Zwischenstopp in Österreich eingelegt wird.

ÖsterreicherInnen, die sich in Italien befinden, werden zurückgeholt, müssen sich aber anschließend für zwei Wochen in häusliche Quarantäne begeben.

Der Schienenverkehr aus Italien wird eingestellt. Diese Verordnung gilt nicht für den Güterverkehr und für Züge ohne kommerziellen Halt in Österreich. Es gibt die Möglichkeit ÖBB-Zugtickets nach Italien mit Gültigkeit bis inklusive 03. April 2020 kostenlos zu stornieren.

Im Flugverkehr gelten nun Landeverbote für Direktflüge aus China, Iran, Südkorea und Italien. Ausgenommen davon sind Fracht-, Einsatz-, Ambulanz und Überstellungsflüge.

Einschränkungen bei Veranstaltungen

Outdoor-Veranstaltungen mit über 500 Teilnehmern und Indoor-Veranstaltungen mit über 100 Teilnehmern werden bis Anfang April untersagt. Sportveranstaltungen ohne Publikum sind weiter möglich.

Einschränkungen bei Besuchen im Krankenhaus

Angehörigen von Personen, die sich in einem stationären Aufenthalt in einem Krankenhaus befinden, werden ersucht, von Krankenbesuchen abzusehen oder diese auf ein Minimum zu beschränken. Auch hier empfiehlt sich telefonischer Kontakt.

Hochschulen werden geschlossen

Um das Ansteckungsrisiko zu reduzieren, werden außerdem alle österreichischen Hochschulen geschlossen. Ab spätestens Montag, 16. März, wird der Lehrbetrieb an allen Universitäten, Fach- und pädagogischen Hochschulen auf Fernlehre um- bzw. gänzlich eingestellt. Der Prüfungsbetrieb bleibt bis auf weiteres aufrecht.

Schulbetrieb wird schrittweise ausgesetzt

Am Mittwochnachmittag wurden weitere Maßnahmen der Bundesregierung verkündet, die den Schulbetrieb betreffen: Am Montag, 16. März 2020 beginnt demnach die schrittweise Aussetzung des Unterrichts und eine Schließung der höheren Schulen. Zunächst betrifft das die Oberstufen, für alle anderen wird der Unterricht ab Mittwoch eingestellt. Für Eltern unter 14-jähriger Kinder der Volksschulen, AHS-Unterstufen und Neuen Mittelschulen gibt es aber weiterhin die Möglichkeit, sie in Schulen bzw. Kindergärten betreuen zu lassen. Auch Kindergartenkinder sollen nach Möglichkeit zu Hause bleiben.

Die Maßnahmen gelten zunächst bis einschließlich der Osterferien.

Hotlines zum Coronavirus

Für medizinische Fragen und Symptome rufen Sie bitte die Gesundheitsnummer 1450 an, für Fragen allgemeiner Natur die Hotline rund um das Coronavirus 0800 555 621.

Nähere Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz sowie der Weltgesundheitsorganisation.

 


Update 10. MAR 2020

Außenministerium warnt vor Reisen nach Italien: Es gilt für ganz Italien die Sicherheitsstufe 6 (Reisewarnung). Die italienische Regierung hat ein Dekret veröffentlicht, das am 10. März 2020 in Kraft getreten ist. Es sieht die Ausweitung der roten Zone vor, das heißt ein grundsätzliches Ein- und Ausreiseverbot sowie eine Beschränkung der Bewegungsfreiheit. Ausnahmen bei Vorliegen zwingender beruflicher Gründe, Notsituationen oder medizinische Gründe. Die Rückkehr an den Wohnort ist möglich. Die Polizei und andere Ordnungskräfte kontrollieren das Vorliegen der Gründe.

Österreichischen Reisenden wird dringend nahegelegt, nach Österreich zurückzukehren. 

Auf Grund der Reisewarnungen des österreichischen Außenministeriums (Sicherheitsstufe 6) für Italien entfallen die Nightjet Züge von/nach Milano Porta Garibaldi sowie nach Venedig. Die ÖBB informieren via Streckeninfo über aktuelle Entwicklungen im Bahnverkehr. Aufgrund der aktuellen Situation im Zusammenhang mit dem Coronavirus (2019-nCoV) können alle ÖBB-Zugtickets nach Italien mit Gültigkeit bis inkl. 12. März 2020 kostenlos über den Antrag auf Rückvergütung und Entschädigung storniert werden.

Die Einschränkungen betreffen auch die Autobahnverbindungen zwischen den nördlichen und den mittel- bzw. süditalienischen Regionen. Weitere Informationen via BMEIA.

Bundesregierung beschließt weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus

Neue Einschränkungen gibt es auch im Flugverkehr: Für Direktflüge aus China, Iran, Südkorea und Flüge von den norditalienischen Flughäfen wird ab Dienstag, 10. März 2020, ein Landeverbot verhängt. Ausgenommen vom Landeverbot sind Fracht-, Einsatz-, Ambulanz und Überstellungsflüge. Außerdem wird es punktuelle Gesundheitschecks an der Grenze zu Italien und Maßnahmen betreffend Drittstaatenangehöriger geben.

Sozialministerium und VKI starten kostenlose Hotline zu reiserechtlichen Fragen: Viele Konsumentinnen und Konsumenten, die in den kommenden Tagen, Wochen und Monaten eine Reise gebucht haben, stellen sich die Frage, ob sie diese antreten sollen und unter welchen Bedingungen sie von dieser kostenlos zurücktreten können. Die notwendigen rechtlichen Voraussetzungen für ein kostenloses Storno sind aber oft unklar und nur sehr schwer zu verstehen.

Deshalb hat der Verein für Konsumenteninformation (VKI) im Auftrag des Sozialministeriums eine Gratis-Hotline eingerichtet, die seit dem 6. März Konsumentinnen und Konsumenten zu reiserechtlichen Fragen berät. Die Hotline ist von Montag bis Sonntag in der Zeit von 9 bis 15 Uhr unter der Nummer 0800 201 211 erreichbar.

Georg Mentschl, zuständig für die Projektleitung der Hotline, ergänzte: „Wer eine Pauschalreise gebucht hat und nicht nur Flug oder Hotel allein für sich genommen, der ist in Problemfällen in der Regel besser abgesichert. Dass es hier rechtlich gesehen große Unterschiede gibt, ist vielen Konsumentinnen und Konsumenten nicht bewusst“. Zudem ist oft unklar, wer im Fall des Falles der richtige Ansprechpartner ist. Das können je nach Buchungsart der Reiseveranstalter oder direkt die Fluglinie oder das Hotel sein.

Darüber hinaus spielen bei einem Reiserücktritt Zeitpunkt und auch andere Umstände, wie etwa eine Reisewarnung oder die mediale Berichterstattung über die Lage vor Ort, eine Rolle. Der Verein für Konsumenteninformation wird im Rahmen der Hotline daher darüber aufklären, welche Optionen Verbraucherinnen und Verbrauchern zur Verfügung stehen, wenn sie von einer Reise aufgrund der Coronavirus-Krise (kostenlos) zurücktreten wollen bzw. wie sie auf etwaige Stornobedingungen reagieren sollen.

Hotlines zum Coronavirus

Für medizinische Fragen und Symptome rufen Sie bitte die Gesundheitsnummer 1450 an, für Fragen allgemeiner Natur die Hotline rund um das Coronavirus 0800 555 621.

Derzeit sind in den Bundesländern mobile Ärzte-Teams damit beschäftigt, Abstriche von Patientinnen und Patienten zu nehmen, die möglicherweise durch das Coronavirus infiziert wurden. Dadurch können Patienten sowie mögliche Verdachtsfälle wie empfohlen zu Hause bleiben.

Nähere Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz sowie der Weltgesundheitsorganisation.

Handhyhiene: Seife genügt

 


Update 05. MAR 2020

Aufgrund des sich ausbreitenden Coronavirus (COVID-19) hat Israel angekündigt, ab 06.03.2020, 08:00 Uhr Ortszeit, ein Einreiseverbot für sämtliche aus Österreich sowie Italien, Deutschland, Spanien, Frankreich und der Schweiz kommende Reisende zu verhängen.

Ausgenommen davon sind:

      • Reisende, die in der Lage sind nachzuweisen, dass sie sich in Israel sofort in eine 14-tägige Heimquarantäne begeben können. Dazu ist eine taugliche Unterkunft wie eine Wohnung, ein Haus oder ähnliches vorgeschrieben. Hotels erfüllen diese Kriterien nicht.
      • Reisende, die über einen gültigen Aufenthaltsstatus in Israel verfügen (müssen in 14-tägige Heimquarantäne).
      • israelische Staatsangehörige (müssen in 14-tägige Heim-quarantäne).

Aufgrund dieser verschärften Sicherheitsmaßnahmen kann es zu Einschränkungen im Flugverkehr kommen. Bitte setzen Sie sich daher mit Ihrer Fluglinie oder Ihrem Reiseanbieter in Verbindung.

Zudem gelten partielle Reisewarnungen (Sicherheitsstufe 5) für die gesamte Lombardei und die Gemeinde Vò Euganeo in Venetien/Italien sowie Reisewarnungen (Sicherheitsstufe 6) für den Iran und Südkorea.

In den italienischen Gemeinden Codogno, Castiglione d’Adda, Casalpusterlengo, Fombio, Maleo, Somaglia, Bertonico, Terranova dei Passerini, Castelgerundo und San Fiorano in der Lombardei sowie Vò Euganeo in Venetien wurden von den italienischen Behörden Ein- bzw. Ausreisesperren verhängt. Vor Reisen wird gewarnt. Mehr Information gibt es hier über das Außenministerium.

Hotlines zum Coronavirus

Für medizinische Fragen und Symptome rufen Sie bitte die Gesundheitsnummer 1450 an, für Fragen allgemeiner Natur die Hotline rund um das Coronavirus 0800 555 621.

Derzeit sind in den Bundesländern mobile Ärzte-Teams damit beschäftigt, Abstriche von Patientinnen und Patienten zu nehmen, die möglicherweise durch das Coronavirus infiziert wurden. Dadurch können Patienten sowie mögliche Verdachtsfälle wie empfohlen zu Hause bleiben.

Nähere Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz sowie der Weltgesundheitsorganisation.

 


Update 02. MAR 2020

Weil die Nachfrage nach Italien-Flügen wegen des Coronavirus stark gesunken ist, streichen die Austrian Airlines im März und April 40 Prozent ihres Italien-Angebots. Flüge nach China werden bis 24. April 2020 ausgesetzt, der Iran wird bis zum 30. April nicht angeflogen, teilte die AUA am Montag mit.

In Italien sind die Strecken von Wien nach Mailand, Venedig, Bologna, Florenz, Rom und Neapel betroffen, in China die Destinationen Peking und Shanghai. Zuletzt waren die Flüge nach Peking, Shanghai und Teheran bis zum 28. März ausgesetzt worden.

Zudem werden mit 3. März 2020 Gesundheitskontrollen mit sogenannten Entry Screenings (Fieberchecks) auf Direktflügen aus dem Iran und aus Südkorea am Vienna International Airport ausgeweitet.

Die Swiss wird ihre Frequenzen auf Flügen von und nach Florenz, Mailand, Rom und Venedig voraussichtlich bis Ende April reduzieren. Passagiere, deren Flug gestrichen wurde, können kostenlos umbuchen oder erhalten auf Wunsch eine Erstattung, so die AUA. Die Airline bittet Fluggäste, die eine Italien-Verbindung im betroffenen Zeitraum gebucht haben, sich auf austrian.com unter Meine Buchungen über den Status ihres Fluges zu informieren. Kunden, die während der Buchung Telefonnummer oder E-Mail-Adresse angegeben haben, sowie Mitglieder des Vielfliegerprogramms Miles & More werden per SMS oder E-Mail automatisch über Änderungen im Flugprogramm informiert.

Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus gilt eine partielle Reisewarnung (Sicherheitsstufe 5) für die gesamte Lombardei und die Gemeinde Vò Euganeo in Venetien. In den Gemeinden Codogno, Castiglione d’Adda, Casalpusterlengo, Fombio, Maleo, Somaglia, Bertonico, Terranova dei Passerini, Castelgerundo und San Fiorano in der Lombardei sowie Vò Euganeo in Venetien wurden von den italienischen Behörden Ein- bzw. Ausreisesperren verhängt. Vor Reisen wird gewarnt. Mehr Information gibt es hier über das Außenministerium.

Hotlines zum Coronavirus

Für medizinische Fragen und Symptome rufen Sie bitte die Gesundheitsnummer 1450 an, für Fragen allgemeiner Natur die Hotline rund um das Coronavirus 0800 555 621.

Derzeit sind in den Bundesländern mobile Ärzte-Teams damit beschäftigt, Abstriche von Patientinnen und Patienten zu nehmen, die möglicherweise durch das Coronavirus infiziert wurden. Dadurch können Patienten sowie mögliche Verdachtsfälle wie empfohlen zu Hause bleiben.

Nähere Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz sowie der Weltgesundheitsorganisation.

 


Update 29. FEB 2020

Im Gesundheitsministerium (BMSGPK) wurde eine Task Force Corona, die zum Einen medizinisch-wissenschaftlich berät und zum Anderen bestens für Krisenmanagement gerüstet ist. Die Task Force setzt sich aus 19 hochrangingen Expertinnen und Experten zusammen.

Weiterhin gibt es für medizinische Fragen und Symptome die Gesundheitsnummer 1450 und für Fragen allgemeiner Natur die Hotline rund um das Coronavirus 0800 555 621.

Informations-Hotline 0800 555 621

Die Informations-Hotline 0800 555 621 wurde verstärkt. Dazu wurde das Call Center im Innenministerium hochgefahren, um die AGES zu unterstützen. Wenn Sie Symptome aufweisen oder befürchten, erkrankt zu sein, bleiben Sie zu Hause und wählen Sie 1450.

Zwei vom Gesundheitsministerium kundgemachte Erlässe und zwei neue Verordnungen werden die Abläufe in den Bundesländern konkretisieren und standardisieren, um eine gut abgestimmte und effiziente Vorgehensweise zwischen Bund und Ländern zu erreichen.

Gem. § 1 Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz betreffend die Bekanntgabe von Flugpassagieren wurde per 29.02.2020 vom BMSGPK angeordnet, auf Direktflügen aus

      • Volksrepublik China
      • Iran
      • Italien – Lombardei (Mailand)
      • Südkorea

ab sofort Fluggastdaten zu erheben und diese an die Gesundheitsbehörde zu übermitteln.

Auf allen anderen Flügen sind durch die Airlines Personen zu identifizieren, die sich in den letzten 14 Tagen in der Volksrepublik China, Iran, Italien – Lombardei (Mailand) oder Südkorea aufgehalten haben, und von diesen ebenfalls Fluggastdaten zu erheben und bei der Airline für eine allfällige Anfrage der Gesundheitsbehörde vorzuhalten.

Aufgrund der Verbreitung des Coronavirus (COVID-19) wurden zudem in vielen betroffenen Ländern besondere Vorsichtsmaßnahmen und Einschränkungen verhängt und auf Flughäfen Gesundheitskontrollen mit Temperaturmessungen für ankommende Passagiere eingerichtet.

So auch in der Slowakei, wo seit gestern die slowakischen Behörden stichprobenartige Grenzkontrollen an der Grenze zu Österreich und systematischere Kontrollen (einschließlich Messung der Körpertemperatur) an den Flughäfen durchführen.

Derzeit sind in den Bundesländern mobile Ärzte-Teams damit beschäftigt, Abstriche von Patientinnen und Patienten zu nehmen, die möglicherweise durch das Coronavirus infiziert wurden. Dadurch können Patienten sowie mögliche Verdachtsfälle wie empfohlen zu Hause bleiben.

Nähere Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz sowie der Weltgesundheitsorganisation.

 


Update 28. FEB 2020

Wenn Sie Symptome aufweisen oder befürchten erkrankt zu sein:

Zuhause bleiben, Kontakte zu anderen Personen minimieren, Gesundheitstelefon 1450 anrufen und die dort erhaltenen Anweisungen bitte genau befolgen.

 

 

Notfallplan der Stadt Wien

Die Stadt Wien hat derweil ihren Notfallplan präsentiert. Ärztinnen und Ärzte des Ärztefunkdienst 141 sind seit heute, 7.00 Uhr mit Coronavirus-Tests im Dienst. Der Ärztefunkdienst werde in Zukunft auch bei Tag verfügbar sein, Patienten Zuhause besuchen, dort Abstriche nehmen und auf das Coronavirus testen. Ziel sei, dass Verdachtsfälle ihre Wohnung nicht verlassen müssen. Dreißig Minuten seien für einen Test eingeplant. Etwa 50 Abstriche könne man so jeden Tag durchführen.

Berichtet wurde auch, dass alle 90 Kontaktpersonen jenes Mannes, der gestern in der Rudolfstiftung positiv auf das Coronavirus getestet wurde, symptomfrei und derzeit in Quarantäne zu Hause seien.

Informationen und Empfehlungen für Schulen

Das Bildungsministerium hat Informationen und Empfehlungen für Schulen herausgegeben. Zwei Coronavirus-Checklisten wurden für Schulen zusammengestellt, wie im Fall eines Verdachts auf eine Covid-19-Erkrankung von Schülern bzw. Lehrern vorzugehen ist.

FAQ Coronavirus: Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Zudem gibt es von der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) eine 24h Info-Hotline zum Coronavirus: 0800 555 621. 

 


Update 25. FEB 2020

Die beiden positiven Tests bedeuten keine wesentliche Änderung am Vorgehen in Österreich. Bereits vorbereitete und eingeübte Maßnahmen zur Isolierung und Behandlung der Betroffenen sowie identifizierter Kontaktpersonen wurden eingeleitet. Das Gesundheitsministerium betonte erneut, dass Österreich vorbereitet ist und in enger Abstimmung mit den Nachbarländern und der EU vorgeht.

Coronavirus – Häufig gestellte Fragen

Zudem gibt es von der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) eine 24h Info-Hotline zum Coronavirus: 0800 555 621. Auskünfte gibt es außerdem unter der Gesundheitshotline 1450.

Wie bei der saisonalen Grippe werden folgende Maßnahmen zum Schutz einer Ansteckung empfohlen:

      • Waschen Sie Ihre Hände mehrmals täglich mit Wasser und Seife oder einem alkoholhaltigen Desinfektionsmittel
      • Bedecken Sie Mund und Nase mit einem Papiertaschentuch (nicht mit den Händen), wenn Sie husten oder niesen
      • Vermeiden Sie direkten Kontakt zu kranken Menschen

Wenn Sie Symptome aufweisen oder befürchten erkrankt zu sein: zuhause bleiben, Kontakte zu anderen Personen minimieren, Gesundheitstelefon 1450 anrufen und die dort erhaltenen Anweisungen bitte genau befolgen.

Nachfolgend eine Übersicht der nächstgelegene Krankenhäuser, die für eine Behandlung von Coronavirus-Verdachtsfällen und COVID-2019 Erkrankungen ausgerüstet sind:

 

 


Update 24. FEB 2020

Aktuelle Hinweise des Außenministeriums zu bestätigten Infektionsfällen mit dem Coronavirus (COVID-19) in Italien

In den Regionen Lombardei, Venetien, Emilia Romagna, Piemont, der Provinz Trient und Latium/Rom haben die italienischen Behörden in Zusammenarbeit mit allen involvierten Institutionen unmittelbar Kontrollen und Prüfungen der Personen eingeleitet, die mit den Patienten in Kontakt standen.

Die italienische Regierung hat am 22. und 23. Februar eine Reihe von Maßnahmen beschlossen, die von den zuständigen Behörden für die vom Coronavirus betroffenen Gemeinden umzusetzen ist:

      • Für 11 Gemeinden in der Lombardei wurden Ein- bzw. Ausreisesperrren verhängt: Vò Euganeo, Codogno, Castiglione d’Adda, Casalpusterlengo, Fombio, Maleo, Somaglia, Bertonico, Terranova dei Passerini, Castelgerundo und San Fiorano.
      • Universitäten, Kindergärten und Schulen in der Lombardei, Ligurien, Piemont, Südtirol, Trient, Friaul-Julisch Venetien, Emilia Romagna und Venetien bleiben bis zumindest 1. März 2020 geschlossen. Österreichische Studenten, die derzeit nicht in Italien sind, sollen vor Rückreise überprüfen, ob die Bildungseinrichtungen geöffnet sind.
      • In den Regionen Lombardei, Venetien und Friaul-Julisch Venetien wurden überdies alle größeren öffentlichen Veranstaltungen, in Venedig un der Lombardei auch private Veranstaltungen, für die kommende Woche abgesagt. Davon betroffen sind Sport- und Kulturveranstaltungen, und in der Lombardei und Venetien Gottesdienst, Museen und Nachtlokale.
      • Der Karneval in Venedig, Aufführungen der Scala in Mailand wurden für eine Woche abgesagt, der Dom in Mailand geschlossen.

Die Region Friaul-Julisch Venetien hat am 22. Februar 2020 den Zivilschutznotstand erklärt. Der Notstand ist zurzeit in erster Linie eine administrative Maßnahme, die es der Region ermöglicht, im Bedarfsfall ohne die sonst verpflichtenden öffentlichen Ausschreibungen bestimmte medizinische Anschaffungen durchführen und Bauten errichten zu können.

Personen in Italien, die grippeähnliche Symptome aufweisen, sollen auf keinen Fall zum Arzt oder ins Krankenhaus gehen, sondern die Telefonnummer 1500 anrufen, um die weitere Vorgangsweise abzuklären.

Am späten Sonntagabend sorgte ein Coronavirus-Verdachtsfall in einem Zug auf dem Weg von Venedig nach München für eine behördliche Streckensperre. Der Bahnverkehr wurde zwischen Italien und Österreich am Brenner für vier Stunden unterbrochen. Der Verdacht bestätigte sich nicht, noch in der Nacht auf Montag wurde die Sperre aufgehoben, der Zug konnte seine Fahrt fortsetzen.

Es gibt aktuell keine Einschränkungen, weder im Personen- noch im Güterverkehr, teilten die ÖBB mit. Man sei „in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden und anderen europäischen Eisenbahnunternehmen“. Die Bahn hat wegen des Coronavirus einen eigenen Einsatzstab eingerichtet, man könne auf Änderungen rasch reagieren.

Das Österreichische Gesundheitsministerium informierte, dass die europäischen Gesundheitsbehörden beim Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus eng zusammenarbeiten und eine gemeinsame Strategie haben: Bei einem Ausbruch wie nun in Italien wird sofort – u.a. durch Isolation – regional gehandelt und versucht, die Ausbreitung zu begrenzen. Treten bei der Befragung der Betroffenen Fakten auf, die ein anderes EU-Land betreffen, wird dies sofort in ein Early Warning and Response System (EWRS) der Europäische Union eingespeist und unmittelbar dem betroffenen Mitgliedsstaat übermittelt, damit dieser ebenfalls sofort handeln kann.

Gesundheitsminister Rudolf Anschober betonte, dass diese Vorgehensweise im Fall des Ausbruchs in Bayern vor drei Wochen gut funktioniert hat. Dieser konnte begrenzt und gestoppt werden.

Zur weiteren Intensivierung der Abstimmung von Maßnahmen sind heute, Montag 24. Februar, die Gesundheitslandesräte und -rätinnen der Bundesländer zum Gespräch ins Gesundheitsministerium eingeladen.

Nähere Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz sowie der Weltgesundheitsorganisation.

Zudem gibt es von der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) Fragen und Antworten sowie eine Info-Hotline zum Coronavirus: 0800 555 621 (24h). Auskünfte zum Corona-Virus gibt es außerdem auch unter der Gesundheitshotline 1450.


Update 06. FEB 2020

Gesundheitskontrollen bei Passagieren von Direktflügen aus China am Flughafen Wien

Auf dem Flughafen Wien wird ab heute, Donnerstag 06. Februar 2020, wegen des Coronavirus bei Passagieren auf Direktflügen aus China die Temperatur gemessen. Kontrolliert werde mit der ersten ankommenden Maschine, in diesem Fall Air China Flug CA841 aus Peking, dessen planmäßige Landung für den frühen Donnerstag Morgen vorgesehen war, der aufgrund einer Verspätung nun aber erst gegen 12:15 Uhr landen wird.

Die Kontrollen werden von der Landessanitätsdirektorin, der Amtsärztin von Bruck an der Leitha und von vier Rettungssanitätern des Roten Kreuzes durchgeführt.

© apa

Aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie weiterhin auch auf der Homepage des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz sowie der Weltgesundheitsorganisation, zudem gibt es hier aktuelle Reiseinformationen des Außenministeriums.

Von der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) wurde eine Info-Hotline zum Coronavirus eingerichtet: 0800 555 621 (9-17 Uhr)

Um Mythen im Zusammenhang mit 2019-nCoV aufzuklären, hat die WHO unter „myth busterseinen Fragenkatalog zur Verfügung gestellt.


Update 05. FEB 2020

WHO erhält bei Coronavirus Unterstützung aus Österreich

Im Kampf gegen die Coronavirus-Epidemie setzt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf Hilfe aus Niederösterreich. Ein Team der Donau-Universität Krems wurde mit der Zusammenfassung von Studien zur neuartigen Lungenkrankheit beauftragt. Die Rapid Response Team genannte Notfalleinheit besteht aus zehn wissenschaftlichen Mitarbeitern und Studierenden, teilte die Universität mit.

© apa

Angeführt wird die Truppe von Gerald Gartlehner, dem Leiter des Departments für Evidenzbasierte Medizin und Evaluation an der Kremser Donau-Uni. Als Ziel wurde ausgegeben, der WHO anhand evidenzbasierter Zusammenfassungen von wissenschaftlichen Studien belastbare Fakten und Entscheidungsgrundlagen zu liefern.

Verschwörungstheorien und Falschinformationen soll so entgegenwirkt werden. Dabei ist für das Kremser Notfallteam die Zeit ein entscheidender Faktor: Berichte zu Fragen über das Coronavirus sollen gesichtet und binnen 24 Stunden analysiert sowie zusammengefasst werden.

Gartlehner versprach die „bestmögliche Unterstützung“ der WHO. „Information für Entscheidungsträger und die Bevölkerung aufzubereiten und zu prüfen ist das Spezialgebiet des Departments und unsere jahrelange Erfahrung macht uns zu Experten auf diesem Gebiet“, hielt der Wissenschaftler fest.

Nähere Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz sowie der Weltgesundheitsorganisation.

Von der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) wurde eine Info-Hotline zum Coronavirus eingerichtet: 0800 555 621 (9-17 Uhr)



Update 30. JAN 2020

WHO erklärte internationale Notlage, zunächst keine Auswirkungen auf Österreich

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in China eine gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite ausgerufen. Damit sind konkrete Empfehlungen an Staaten verbunden, um die Ausbreitung über Grenzen hinweg möglichst einzudämmen.

Durch die Erklärung der WHO ist in Österreich und der EU aktuell mit keinen gesonderten Maßnahmen zu rechnen. Es sollen vor allem weniger entwickelte Staaten unterstützt werden, auch sogenannte Entry-Screenings, Gesundheitskontrollen bei der Einreise, werden lediglich Ländern mit schwachem Gesundheitssystem empfohlen.

Noch sei die Zahl der Infektionen außerhalb Chinas relativ gering, sagte WHO-Direktor Tedros Adhanom Ghebreyesus am Donnerstagabend. Aber man wisse nicht, welchen Schaden das Virus in einem Land mit einem schwachen Gesundheitssystem anrichten würde. Der Höhepunkt der Epidemie wird frühestens in einer Woche erwartet. Außerhalb der Volksrepublik sind in rund 20 Ländern mehr als 100 Infektionen gezählt worden. Unter anderem gibt es in Frankreich sechs Infektionen, in Deutschland vier.

In Österreich gibt es bisher keinen bestätigten Fall. Bei sechs Verdachtsfälle gab es nach dem Test Entwarnung, ein siebenter Verdachtsfall wird noch geprüft. Die Ausrufung des internationalen Gesundheitsnotstandes hat für die Praxis in Österreich zunächst keine Auswirkungen, weil sich Österreich ohnehin an die Empfehlungen der WHO hält, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Sollten diese Empfehlungen strenger werden, wird sich Österreich selbstverständlich auch daran halten.

Das österreichische Außenministerium hat für China seit Dienstag ein erhöhtes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 3) ausgegeben. Weiterhin wird von nicht notwendigen Reisen in die hauptbetroffene zentralchinesische Provinz Hubei abgeraten.

Nähere Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz sowie der Weltgesundheitsorganisation.

Von der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) wurde eine Info-Hotline zum Coronavirus eingerichtet: 0800 555 621 (9-17 Uhr)


Update 29. JAN 2020

Lufthansa streicht alle Flüge nach China

Die Lufthansa und damit auch die Töchter Swiss und AUA (Austrian Airlines) haben wegen des neuartigen Coronavirus ihre Flüge von und nach China gestrichen. Die Maßnahme gilt zunächst bis 9. Februar. Die vorerst letzten Flüge bei der AUA sind die Rückflüge der am Mittwoch noch gestarteten Kurse von Wien-Schwechat nach Shanghai und Peking.

Zudem wurde die Buchungsannahme für Flüge von und nach China, die bis Ende Februar geplant sind, gestoppt. Am Mittwochabend hat die AUA Details für betroffene Fluggäste bekannt gegeben.

Für Passagiere mit einem vor/am 23. Jänner ausgestellten Ticket für einen Flug von/nach China zwischen dem 24. Jänner und dem 29. Februar bestehe die Möglichkeit, einmalig kostenfrei auf einen Flug auf der ursprünglichen Strecke umzubuchen oder die Reise zu stornieren. Dies gilt nach Airline-Angaben für Passagiere mit einem Ticket, das von Lufthansa, Swiss oder Austrian ausgestellt wurde und auf Flügen mit einer LH, LX, oder OS-Flugnummer. Die neue Reise muss bis spätestens 30. September 2020 stattfinden.

Nähere Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz sowie der Weltgesundheitsorganisation.


27. JAN 2020

Kein Grund zur Panik, erhöhte Aufmerksamkeit am Flughafen Wien, internationale Abstimmung und ständiger Austausch der Behörden

Das Außenministerium rät aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus von nicht notwendigen Reisen in die hauptbetroffene zentralchinesische Provinz Hubei ab. Für Hubei wurde ein hohes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 3) angenommen.

Aufgrund der möglichen Verbreitung des aus China (Wuhan) stammenden Coronavirus (2019-nCoV) wurden auf Flughäfen Gesundheitskontrollen mit Temperaturmessungen für ankommende Passagiere eingerichtet. Weiterführende Informationen dazu finden Sie in den aktuellen Reiseinformationen des Außenministeriums.

Nach den ersten Coronavirus-Fällen in Europa herrscht am Flughafen Wien-Schwechat „erhöhte Aufmerksamkeit“. „Wir sind zudem in ständigem Kontakt mit den Behörden“, sagte Flughafen-Sprecher Peter Kleemann am Sonntag der APA.

Der Flughafen Wien verfügt über eine medizinische Station, die rund um die Uhr geöffnet ist. Kleemann verwies zudem auf entsprechende Einsatzpläne, die sich etwa bei einem Fall einer SARS-Erkrankung im Jahr 2014 bewährt hätten. „Diese können sehr schnell in Kraft treten“, sagte Kleemann. Von Wien-Schwechat gibt es keine Direkt-Flüge in die betroffenen Gebiete in China.

Kein Grund zur Aufregung in Österreich

Österreichs Gesundheitsbehörden sind mit den relevanten Gremien im Rahmen der WHO- und der EU-Mitgliedschaft ausgezeichnet vernetzt und in permanenter Abstimmung. Die internationalen Behörden beobachten die aktuelle Entwicklung genau und wenden sich mit Empfehlungen an die Mitgliedsländer.

Das Gesundheitsministerium betonte erneut, dass derzeit absolut kein Grund zur Aufregung gegeben sei, es aber größte Aufmerksamkeit und internationale Abstimmung braucht. Diese ist durch die österreichischen Gesundheitsbehörden in allen Bereichen sichergestellt.

Nachfolgend finden Sie außerdem häufig gestellte Fragen und Antworten zum neuartigen Coronavirus. Diese stehen auch als Download zur Verfügung.

Service: Tagesaktuelle Informationen zum neuartigen Coronavirus finden Sie im Themenbereich Gesundheit.