Kategorie Innovation & Technologie - 21. September 2020

Europäische Mobilitätswoche: Klimafreundlicher Verkehr für alle

Die europäische Mobilitätswoche neigt sich dem Ende entgegen. Unter dem Motto Zero-emission mobility for all haben auf dem ganzen Kontinent Städte und Gemeinden die Chance genutzt, als europäische Initiative Bürgerinnen und Bürger für klimafreundliche Mobilität zu sensibilisieren, Aufmerksamkeit für Verkehrsprobleme zu generieren und umweltverträgliche Lösungen für den Verkehrssektor zu ergründen.

Allein Österreich hat mit 534 teilnehmenden Gemeinden eine Woche lang einen beeindruckend großen Anteil an Initiativen präsentiert und mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktivitäten gezeigt, wie einfach es ist, klimafreundlich unterwegs zu sein, aber auch wo es noch Handlungsbedarf gibt.

Auf diesem Weg wurde in ganz Europa die Bedeutung des Zugangs zum emissionsfreien Verkehr beleuchtet und Menschen und lokale Behörden ermutigt, Schritte zu unternehmen, um das langfristige Ziel eines klimaneutralen Kontinents zu erreichen.

Für die Koordinierung der Europäische Mobilitätswoche in Österreich ist mit Förderungen des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) seit Anbeginn das Klimabündnis Österreich zuständig. Wichtiger Mobilitätspartner der Aktionen in ganz Österreich sind die ÖBB. Den Abschluss bildet am 22. September der Internationale Autofreie Tag.

„Klimaschutz geht uns alle an. Deshalb haben wir mit zahlreichen Projekten wie der Radwegfinanzierung, dem Öffi-Ausbau, der E-Mobilitätsoffensive und dem geplanten 1-2-3-Klimaticket einen Schwerpunkt auf klimafreundlichen Verkehr im Konjunkturpaket gelegt. Wichtig ist, dass wir die Menschen informieren und auf diesem Weg mitnehmen – denn klimafreundlich unterwegs sein, geht ganz einfach. Bewusstseinsbildung ist der Schlüssel dazu und die Europäische Mobilitätswoche das beste Beispiel. Machen Sie mit. Jeder klimafreundlich zurückgelegte Weg zahlt sich aus und tut auch dem Klima gut“, lädt Klimaschutzministerin Leonore Gewessler zum Mitmachen ein.

 

In der Europäischen Mobilitätswoche soll die Bevölkerung bewusst die Vorzüge einer autofreien Umwelt erleben und genießen sowie alternative Fortbewegungsmöglichkeiten ausprobieren können. © connel_design/adobestock

Österreich hat sich das ambitionierten Ziel, Klimaneutralität bis 2040 zu erreichen, auf die Fahnen geheftet. Um bis dahin zu einem nachhaltigen, klimaneutralen und inklusiven Mobilitätssystem zu gelangen, sind auch dort technische, soziale und organisatorische Innovationen notwendig. Nur so kann der Mobilitätssektor nachhaltig verändert werden. Dafür benötigt es das Zusammenspiel verschiedener Faktoren: Ein konstruktives Vorgehen der Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik (FTI-Politik) über die Bereitschaft aller Akteure aus dem Bereich der Öffentlichen Verwaltung bis hin zur  Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft.

Das BMK ist für die Gestaltung der österreichischen FTI-Agenda im Bereich Mobilität verantwortlich. Das Ziel ist es, einen Beitrag für ein zukunftsfähiges, nachhaltiges Mobilitässystem zu leisten und Forschung und Innovation in diesem österreichischen Schlüsselsektor zu stärken.

Vier Missionsfelder

Die just in der Europäischen Mobilitätswoche präsentierte FTI-Strategie definiert dafür vier Missionsfelder für die nächsten Jahre:

  • Städte: urbane Mobilität klimaneutral gestalten
    In Hinblick auf die Stadtkultur geht es um die faire Aufteilung öffentlicher Räume. Dabei werden nicht nur neue Stadtentwicklungsgebiete, sondern vor allem auch existierende Strukturen in den Mittelpunkt gestellt. Dies soll kurze Wege für einen minimalen physischen Mobilitätsaufwand sowie attraktive Mobilitäts- und Transportoptionen als Voraussetzungen zur Erreichung der Klimaneutralität ermöglichen. Innovationen im Bereich der Infrastruktur und der Verkehrsmittel gewährleisten einen barrierefreien, gleichberechtigten Zugang.
  • Regionen: ländliche Räume mobilisieren und nachhaltig verbinden
    Im Fokus dieses Missionsfelds steht die Erhöhung der Attraktivität des ländlichen Raums mit Hilfe einer klimaschonenden Verbesserung der Erreichbarkeit und Versorgung der Wirtschaft und der Bürgerinnen und Bürger. Ebenso geht es um ein Ende der Abhängigkeit von Öl im regionalen und überregionalen motorisierten Individual- und Güterverkehr. Um zu einer Reduktion des motorisierten Individualverkehrs beizutragen, soll die Attraktivität des Rad- und Fußgängerverkehrs im Kontext der Raumordnung, der Gestaltung der Verkehrswege und insbesondere der Beziehung von Arbeit und Mobilität, aber auch zum Tourismus gesteigert werden.
  • Digitalisierung: Infrastruktur, Mobilitäts- und Logistikdienste effizient und klimaverträglich betreiben
    Die Potenziale der Digitalisierung sind für die Entwicklung neuer Dienstleistungen, Geschäfts- und Betreibermodelle nutzbar zu machen und Bürgerinnen und Bürgern sowie der verladenden Wirtschaft umweltfreundliche und attraktive Transportmöglichkeiten bereitzustellen. Mobilitätsdienstleister und Infrastrukturbetreiber sollen die Fähigkeit erlangen, neue generische Komponenten und Systeme zu entwickeln und die Potenziale der Digitalisierung frühzeitig auszuschöpfen, z. B. um Beförderungs- oder Transportkapazitäten zu optimieren oder Logistikketten, Verkehrsströme, Flotten und Infrastrukturen optimal zu managen. 
    Im Personenverkehr ist für die effiziente Nutzung unterschiedlicher Verkehrsträger gemeinsame, vernetzte Information und ein einheitliches Ticketing für die Kundenakzeptanz entscheidend.
  • Technologie: umweltverträgliche Verkehrstechnologien entwickeln
    Ziel ist die Entwicklung und der breite Einsatz von neuen Technologien, die einen nachhaltigen Beitrag zur Reduktion von CO2-Emissionen sowie weiterer Schadstoffe im Gesamtsystem leisten und dem Umweltschutz gerecht werden. Der Bereich stellt das technische System und dessen Einsatzbereich als Ganzes in den Fokus (Fahrzeug, Infrastruktur, Verkehrsmanagement, etc.) wobei in Hinblick auf Antriebssysteme keine fossilen Treibstoffe zur Anwendung kommen sollen, sondern ausschließlich erneuerbare Energieträger, deren Schadstoffemissionen nahe null liegen.

Die FTI-Maßnahmen des BMK sollen es ermöglichen, die Realisierung der vier Missionsfelder unter Berücksichtigung von Gender- und Diversitätsaspekten in allen Prozessen voranzutreiben. Die finanzielle Förderung von Forschung, Technologie und Innovation für nachhaltige Personen-Gütermobilität in Zusammenhang mit den vier Missionsfeldern ist ein bedeutender Eckpfeiler der Maßnahmen.
Außerdem soll die Möglichkeit geschaffen werden, Forschungs- und Innovationsvorhaben frühzeitig in der Praxis auszuprobieren und einzubetten. Damit soll die Akzeptanz innerhalb der Bevölkerung und bei Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern sichergestellt und auch neue Impulse gesetzt werden.

Darüber hinaus ist den österreichischen Unternehmen die Möglichkeit zu Forschungs- und Innovationskooperationen in der stark globalisierten Mobilitätsindustrie zu bieten, um sie in internationalen Wertschöpfungsnetzwerken zu positionieren und am technologischen Umbruch zu beteiligen sowie um Wertschöpfung und Arbeitsplätze nach Österreich zu holen.

In die Praxis über die Mobilitätslabore

Dass mobilitätsrelevante Untersuchungen und Projekte auch über diese eine Woche hinaus präsent bleiben und möglichst nahe an der Praxis erforscht werden, ist ein Anliegen der österreichischen Mobilitätslabore. Sie sorgen dafür, dass zentrale Themen rund um die Mobilität der Zukunft erprobt und wahrgenommen werden können.

Das BMK forciert diese innovative Form der Living-Labs, um die Wirksamkeit und Akzeptanz von mobilitätsrelevanter Forschung und Innovation zu erhöhen. Das BMK hat dafür eine Programminitiative im Rahmen seines Programms Mobilität der Zukunft ins Leben gerufen, aus der mehrere Reallabore hervorgegangen sind. Wir stellen sie hier noch einmal vor:

aspern.mobil LAB

Logo aspern.mobil LABMit dem aspern.mobil LAB soll in Aspern, die Seestadt Wiens, ein Raum entstehen, in dem BewohnerInnen, ForscherInnen, Stadtverwaltungen und Unternehmen gemeinsam einen Beitrag zur Entwicklung einer nachhaltigen, urbanen Mobilität leisten können.

Ziel des aspern.mobil LAB ist es, vor Ort eine neuen Mobilitäts- und Innovationskultur zu etablieren und zu unterstützen. Damit soll die Seestadt zu einem lokalen Leuchtturmprojekt für den Innovationsstandort Österreich werden. Als größtes Stadterweiterungsgebiet Europas bietet die Seestadt die idealen Voraussetzungen und Gestaltungsmöglichkeiten für Innovationen.

SeestädterInnen, lokale Stakeholder und F&E-AkteurInnen denken, entwickeln und handeln hier gemeinsam und auf gleicher Augenhöhe. Aufgrund der idealen Transfer-Eigenschaften Asperns liegt der Fokus auf quartiersbezogener Mobilität.Mit diesem Lab besteht über die Laufzeit hinweg die Möglichkeit Kosten für F&E Prozesse, die NutzerInnenbeteiligung einschließen, zu reduzieren und das Wissen bereitzustellen, um die Implementierung von Mobilitätsinnovationen in anderen Städten und Stadtteilen zum Erfolg zu führen.

MOBILITY LAB – Stadtregion Graz bewegt

Logo Mobility Lab GrazDie Region Graz ist österreichweit eines der am stärksten belasteten Gebiete durch Feinstaub. Eine wesentliche Ursache dafür ist der motorisierte Individualverkehr, der sich auf Grund des zu erwartenden Zuzugs in der Region in den nächsten Jahren weiter verschärfen wird.

Das Mobilitätslabor Graz grenzenlos verfolgt das übergeordnete Ziel diese täglichen Verkehrsströme des motorisierten Verkehrs zu verringern. Es unterstützt technische, soziale und institutionelle Innovationen im Bereich Mobilität, um Produkte und Services schneller zur Marktreife zu bringen. Die Einbindung der NutzerInnen in den Entwicklungs- und Testprozess verbessert die Chancen auf Umsetzung und Markteinführung von Innovationen erheblich.

Unternehmen (StartUps, KMUs, Industrie), Forschungseinrichtungen und andere Träger von Innovationsvorhaben profitieren von den raschen, standardisierten und günstigen Testmöglichkeiten, die die Infrastruktur, der Methodenpool und die konzentrierte Kompetenz des Mobilitätslabors bieten.

Das Mobilitätslabor Graz grenzenlos ist vorrangig in Graz und Graz Umgebung aktiv. Das Labor wirkt in seiner räumlichen Auswirkung allerdings noch weiter, wie z.B. im Rahmen der Innovationsachse Graz – Gleisdorf.

UML Salzburg

Logo UML SalzburgMit dem Urbanen Mobilitätslabor (UML) Salzburg sollen Innovationsvorhaben in Personenmobilität und City-Logistik im Zentralraum Salzburg gefördert werden.

Die drei inhaltlichen Schwerpunkte des UML sind:

  • Intermodale Schnittstellen (in Personen-Mobilität und City-Logistik),
  • Integriertes Mobilitätsmanagement (standortbezogen) sowie
  • ITS (Intelligente Transport Systeme) und alternative Antriebe.

Das UML Salzburg soll einerseits nutzerbezogene Innovationsvorhaben begleiten und damit Forschungsergebnisse (inkl. Prototypen) in nachhaltige Anwendungen überführen, andererseits die Mobilitätsangebote mit und an die besonderen Herausforderungen der Stadt und der Region abstimmen.

Das UML Salzburg zielt darauf ab, neue gesellschaftsrelevante Innovationsvorhaben zu initiieren, die einen zentralen Beitrag für eine intelligente Organisation der urbanen Personen- und City-Gütermobilität leisten und auch auf Basis der grundlegenden Strategien eine sehr hohe Umsetzungswahrscheinlichkeit haben.

Neben den Basisaufgaben (z.B. Bewusstseinsbildung, Abstimmung der Masterpläne) werden auch innovative Dienstleistungen angeboten, die von Forschungsinstitutionen, Planungsbüros, KMUs und der Industrie in Anspruch genommen werden können, um deren Innovationsvorhaben zu unterstützen. Dabei werden – je nach Fragestellung – unterschiedliche Stakeholdergruppen eingebunden, um einen möglichst hohen Vernetzungsgrad zu erreichen.

MobiLab OÖ

Logo MobiLab OÖEntsprechend der Mobilitätsschwerpunkte im Zentralraum OÖ (Korridor Linz, Steyr, Wels) liegt der Fokus des MobiLab Oberösterreich auf jenen Verkehrsströmen, die vor allem durch wirtschaftliches Handeln induziert werden.

Dies sind im Personenverkehr beispielsweise der Berufsverkehr, Dienst- und Geschäftsreisen sowie Kunden- und Besucherverkehr.

Im Bereich des Güterverkehrs geht es vor allem um Zustell-, Produktions- und Auslieferverkehr inklusive Entsorgung. Mit Hilfe eines modularen, mobilen Innovationsraumes werden gesellschaftliche sowie unternehmerische Prozesse und Dynamiken erfasst und neue Ideen mit ergebnisoffener Herangehensweise getestet bzw. analysiert.

Die eingesetzte Methodik im MobiLab orientiert sich dabei an dem sogenannten „Design-Thinking Prozess“. Es gilt hier, die verschiedenen Facetten des komplexen Problems zu beleuchten, Empathie für die Zielgruppe zu schaffen um deren Bedürfnisse und Wahrnehmungen zu verstehen.

Zudem wird die Ideengenerierung und –weiterentwicklung ermöglicht. Erste Konzepte werden in den nachfolgenden Phasen als Prototyp realisiert und von der Zielgruppe getestet. Ebenfalls zum Einsatz kommen modulare und mobile technologische Sets. Sie dienen zum einen zur Unterstützung innerhalb der einzelnen Prozessphasen (z.B.: Tablets und Kameras in der Beobachtungsphase im Feld).

Zum anderen sollen sie dazu verwendet werden, erste Prototypen zu ermöglichen (z.B.: Augmented Reality Gadgets zur Nutzung von Echtzeitinformationen). Diese Technologie-Sets werden in einem Art Koffersystem im Labor vor Ort aufgebaut.

Thinkport Vienna

Logo Thinkport ViennaThinkport Vienna ist ein Mobilitätslabor, das sich mit den Herausforderungen der Logistik in urbanen Ballungsräumen, im speziellen Fall Wien, umfassend und langfristig auseinandersetzt.

Mission des Thinkport ist es Katalysator, Inkubator und Multiplikator für neue Technologien, Ideen und Konzepte zu sein, um güterlogistische Innovationen zu unterstützen.

Aufgabe des Thinkport ist einerseits eine für Innovationen und Co-Creation offene Umgebung zu schaffen, andererseits bietet Thinkport Vienna durch die Ressourcen der beteiligten Institutionen eine reale Testumgebung zur Eruierung notwendiger Rahmenbedingungen smarter, urbaner Güterlogistik und die damit verbundene methodische Entwicklung und Evaluation komplexer, innovativer Konzepte, Prozesse und Technologien.

Die wesentlichen Leitmotive des Thinkport sind Emissionsfreiheit, Effektivität, Effizienz und die Rückgewinnung des öffentlichen Raums. Thinkport Vienna unterstützt dabei Innovationen anzustoßen, in die Umsetzung zu begleiten, zu zeigen und begreifbar zu machen.

Neueste Trends werden vor Ort ausgestellt, Start-Ups wird Raum für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und Technologien geboten und internationale Vernetzung mit anderen Initiativen und Innovationslaboren ermöglicht. Adressiert werden Logistikdienstleister, Start-Ups und Technologieentwickler, Schulen, Universitäten, NGOs, BürgerInnen und Interessensvertretungen.

Dieses Mobility Transformation Lab (MTL) mit dem Namen „Centre for Mobility Change (CMC)“ dient als Think-tank, Austausch-Hub und Katalysator im Themenkomplex „Mobilitätsverhaltens­veränderung“ in Österreich.

Center for Mobility Change (CMC)

Neben den Mobilitätslaboren gibt es außerdem noch das Center for Mobility Change (CMC). Ziel dessen ist es, Lösungen von Verkehrsproblemen und die Erreichung von verkehrspolitischen Zielsetzungen wissenschaftlich zu erarbeiten. In diesem Zusammenhang verfolgt das CMC das Ziel, durch seine Basisleistungen auch außerhalb von Forschungsprojekten durch die Aufklärung von Mobilitäts­zusammenhängen und die Vermittlung von Wirkungspotentialen Akteure zu sensibilisieren und zu befähigen, entsprechende Initiativen umzusetzen. Gerade vor dem Hintergrund der Transformation der Mobilität und der fortschreitenden Digitalisierung ist es wichtig, in der Änderung des Mobilitätsverhaltens Wissen aufzubauen und dieses auch mit allen Beteiligten Akteuren auszutauschen.

Zudem soll das CMC dazu beigetragen, Rahmenbedingungen und disruptive Potentiale zu identifizieren sowie die Praxiswirksamkeit themenrelevanter Forschung zu erhöhen. Hier spielt die Kooperation mit den UMLs eine große Rolle. Auch in diesem Bereich fördert das CMC die Berücksichtigung des Faktors Mensch in Mobilitätsfragen und unterstützt Projektvorhaben, Verhaltensaspekte in die Entwicklung von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen einzubeziehen.

INFObox: Die fünf UML-Projekte werden über eine Laufzeit von mindestens vier Jahren durch das Programm Mobilität der Zukunft (MdZ) vom BMK über die FFG gefördert. Das Programm initiiert ganzheitliche Lösungsansätze in Forschung, Technologie und Innovation (FTI) zur Sicherung der Mobilität bei gleichzeitiger Minimierung der negativen Auswirkungen des Verkehrs. Das Programm unterstützt Forschungsprojekte, die mittel- bis längerfristig wesentliche Lösungsbeiträge für mobilitätsrelevante gesellschaftliche Herausforderungen erwarten lassen und durch Innovationen Märkte ausbauen bzw. neue Märkte schaffen. Das Programm trägt zu einem Interessensausgleich zwischen Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft bei.