Kategorie Mobilität - 25. September 2016

Das neue Mobilitätsangebot in Graz

Die Zukunft des Verkehrs soll „multimodal“ sein. Das bedeutet, dass wir je nach unseren aktuellen Bedürfnissen das passende Transportmittel wählen und eventuell auf einem Weg zwischen mehreren wechseln: Wir radeln zum Beispiel zum Bahnhof, nehmen den Zug in die Stadt und fahren dort mit Carsharing ans Ziel.

Damit diese multimodale Vision funktioniert, muss der Umstieg zwischen den Verkehrsmitteln schnell und unkompliziert sein. In Graz entstehen deshalb insgesamt fünf „multimodale Knoten“, an denen öffentlicher Verkehr, Carsharing, Fahrradabstellplätze, Taxi und Leihwagenangebote zur Verfügung stehen. Das neue Angebot heißt „tim“ – „täglich.intelligent.mobil“.

 

Der erste Knoten am Hasnerplatz hat bereits eröffnet, im Laufe des kommenden Jahres werden der Schillerplatz und die Messe Teil von „tim“, 2018 kommen schließlich die List-Halle (Smart City) und Reininghaus (Central Park) hinzu.

Das Angebot steht der Öffentlichkeit zur Verfügung. Mit der timCARD können alle Angebote an den Verkehrsknoten günstig genutzt werden.

INFObox: tim liegt das Projekt KombiMo II – kombinierte Mobilität – zugrunde. Das bmvit fördert KombiMo mit 2,3 Millionen Euro. Schon seit vielen Jahren setzt das bmvit einen Förderschwerpunkt auf Forschungs- und Entwicklungsprogramme im Bereich Elektromobilität und somit für ein umweltfreundliches Verkehrssystem. Gemeinsam mit mehreren Projektpartnerinnen und -partnern aus der Wirtschaft setzen die Graz Linien fünf „Multimodale Knoten“ in Graz um.


Weitere Informationen: Was mich am meisten fasziniert, ist das Fahrgefühl: Elena Just-Moczygemba ist Expertin für Elektromobilität bei der Holding Graz und FEMtech-Expertin des Monats August. Im Interview berichtet sie über ihre Arbeit im Projekt „KombiMo“.